Spielberichte

Berthold Teufel (Trainer FCU SOP Winklarn): "Über 90 Minuten ist das 1:1 gerecht"

FCU Winklarn
SU Aschbach

Einen packenden Derbyabend erlebten die Fans in Winklarn: In der 1. Klasse West trennten sich der FCU SOP Winklarn und die SU Weise Raika Aschbach 1:1. Ein Traumstart durch Stefan Kupresak nach nur einer Minute, der Ausgleich von Florin Anitoiu vor der Pause – danach viel Kampf, Tempo und Emotion. Trainer Berthold Teufel sprach von einem gerechten Remis und betonte den Aufwand seiner Elf, haderte aber auch mit Pech: "In der zweiten Halbzeit hatten wir in einer Aktion dreimal die Latte."

Mehrere Spieler auf dem Platz - ein Betreuer trägt eine Eisbox

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Traumstart durch Kupresak, Aschbach gleicht vor der Pause aus

Der Start hätte für Winklarn nicht besser laufen können. Noch in der ersten Minute zappelte der Ball im Netz, Stefan Kupresak traf trocken zum 1:0 und sorgte für den perfekten Auftakt. "Wir sind perfekt ins Spiel gestartet, mit einem Traumtor von Stefan Kupresak", sagte Berthold Teufel. Danach blieb es das, was ein Derby verspricht: intensiver Schlagabtausch, viele Zweikämpfe, viel Tempo. Aschbach wackelte nicht lange, suchte den Weg nach vorne und kam in Minute 38 durch Florin Anitoiu zum 1:1. Zur Pause stand es 1:1, und das Ergebnis spiegelte den offenen Verlauf der ersten 45 Minuten gut wider. Beide Seiten setzten Nadelstiche, ohne das Tor zum zweiten Mal zu erzwingen.

Hitziges Derby und der dreifache Lattentreffer

Aus der Kabine heraus blieb die Partie ruppig, aber fußballerisch nie arm. Teufel fasste die Tonlage klar zusammen: "Es war wie erwartet ein kampfbetontes, hitziges Derby. Beide Mannschaften haben sich nichts geschenkt. Es war schnell und aggressiv, und beide wollten Fußball spielen."

Chancen gab es auf beiden Seiten, die Waage kippte mal hier, mal dort. Als mögliche Schlüsselszene nannte der Coach eine kuriose Aktion nach dem Seitenwechsel: "In einer Situation haben wir dreimal die Latte getroffen." Viel fehlte da nicht, doch der Ball sprang jedes Mal zurück – sinnbildlich für einen Abend, an dem sich keiner entscheidend absetzen konnte. So blieb die Begegnung offen, intensiv und bis in die Schlussphase umkämpft.

Schlussphase, Fazit und Ausblick

In der Schlussphase sah Teufel sein Team am Drücker. "Speziell in den letzten zwanzig Minuten haben wir mehr investiert", erklärte der Winklarn-Trainer. Der ersehnte Lucky Punch blieb jedoch aus. Vorwerfen wollte er seinen Spielern nichts: "Ich kann der Mannschaft nichts vorwerfen. Wir haben alles reingeworfen." Insgesamt fiel sein Urteil abgewogen aus: "Über 90 Minuten ist das Unentschieden gerecht." Zu Gegner und Schiedsrichter wollte er sich nicht äußern – "Über den Gegner will ich nicht sprechen" und "Über den Schiedsrichter will ich nicht sprechen" –, der Fokus lag klar auf der eigenen Leistung. Mit dem Punkt bleibt Winklarn in der Spitzengruppe (Tabellenplatz 3), Aschbach nimmt als Neunter einen Zähler aus einem harten, aber fairen Derby mit.

1. Klasse West: Winklarn : Aschbach - 1:1 (1:1)

  • 38
    Florin Anitoiu 1:1
  • 1
    Stefan Kupresak 1:0