In der 1. Klasse West hat SG Ardagger/Neustadtl II am Samstag ASK Metran Kematen klar mit 5:0 besiegt. Nach einer aus Sicht von Trainer Daniel Grubhofer noch ordentlichen Anfangsphase verlor der Auftritt der Gäste aber rasch an Halt. Das 0:2 kurz vor der Pause und das 0:3 kurz nach Wiederbeginn brachen die Partie endgültig auf, dazu stand der Gastgeber laut Grubhofer „sehr kompakt“ und ließ „wirklich kaum etwas zu“.

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„Natürlich ist 5:0 auf keinen Fall das Ergebnis, das man haben möchte“, sagte Daniel Grubhofer direkt nach Schlusspfiff. Der Trainer des ASK Metran Kematen wollte die Niederlage nicht schönreden, zog aber eine klare Grenze im Spielverlauf. „Wir sind etwas besser in das Spiel gekommen, aber ab der 20. Minute hat SG Ardagger/Neustadtl II das Spiel schon sehr kontrolliert“, erklärte er. Genau in dieser Phase fiel auch das 1:0, als Sebastian Weniger in Minute 20 zur Führung traf. Für Daniel Grubhofer war das der Moment, in dem sich die Partie immer deutlicher auf die Seite des Heimteams neigte. ASK Metran Kematen versuchte laut seinem Trainer zwar weiterhin, mit guten Angriffen ins Spiel zu kommen, fand gegen die kompakte Ordnung des Gegners an diesem Abend aber kaum Lücken.
Besonders schwer wog aus Sicht des Trainers der Doppelschlag rund um die Pause. In der 43. Minute erhöhte Mario Günther auf 2:0, nur wenige Minuten nach Wiederbeginn stellte Sebastian Weniger auf 3:0. „Das Tor kurz vor der Halbzeit und gleich nach der Halbzeit ist nicht wirklich einfach für die Mannschaft, dann wieder rauszukommen“, sagte Daniel Grubhofer. Vor allem das 3:0 ärgerte ihn, weil seine Mannschaft die Szene trotz Überzahl nicht sauber verteidigte. „Der Stürmer köpft an die Latte, gewinnt den Abpraller danach wieder und kann dann einfach einschieben. So etwas dürfen wir nicht zulassen“, sagte er. Danach legte SG Ardagger/Neustadtl II weiter nach: Mario Günther traf in Minute 65 zum 4:0, Sebastian Weniger machte in der 79. Minute mit seinem dritten Treffer den 5:0-Endstand fix.
Dass die Niederlage nicht nur an einzelnen Momenten festzumachen war, sprach Daniel Grubhofer sehr offen an. „Ich finde, auf kompletter Linie“, antwortete er auf die Frage, wo das Spiel verloren gegangen sei. Mehr als die Anfangsphase wollte er seiner Mannschaft nicht gutschreiben: „Wir hätten uns an diesem Tag maximal für die ersten zwanzig Minuten etwas verdient gehabt.“ Danach sei die Leistung „von uns allen nicht wirklich in Ordnung“ gewesen. Als zentrales Problem nannte der Trainer das fehlende Aufbäumen nach dem 0:2 und 0:3. „Dann haben wir einfach zu viele einfache Fehler gemacht, die in so einem Spiel gegen so einen Gegner nicht passieren dürfen“, sagte Daniel Grubhofer. Das einzig Positive sei der Start gewesen, „aber ansonsten kann und darf man bei einem 5:0 nicht viel herausheben“.
Gleichzeitig sparte Daniel Grubhofer nicht mit Anerkennung für den Gegner. SG Ardagger/Neustadtl II sei „super angelaufen“, habe das Spielfeld „sehr kompakt“ gehalten und „wirklich eine sehr, sehr starke Mannschaftsleistung gezeigt“. Auch rund um die Spielleitung gab es für ihn nichts zu beanstanden. „Der Schiedsrichter war sehr, sehr gut. Es gab keine strittige Entscheidung. Es war ein sehr fair geführtes Spiel“, sagte der Trainer. Der Blick auf die Tabelle zeigt die Ausgangslage nach zwei Runden klar: SG Ardagger/Neustadtl II steht nach zwei Runden bei sechs Punkten, ASK Metran Kematen wartet noch auf die ersten Zähler. Für ASK Metran Kematen wird es nun darum gehen, an den ordentlichen Start anzuknüpfen und die einfachen Fehler abzustellen.