Mit einem 2:1 Auswärtserfolg konnte sich der ASK Kottingbrunn vom zuvor punktegleichen SV Leobendorf absetzen. Der Endstand wurde bereits in den ersten 35 Minuten fixiert. Ein Doppelpack von Baranek in der 18. zum 1:0 bzw. 22. Minute zum 2:0 war das Resultat einer starken Anfangsphase der Gäste. Der Anschlusstreffer von Wagner zum 1:2 (35.) bedeutete auch den Pausenstand. Eine engagierte zweite Halbzeit der Gastgeber konnte die Heimniederlage nicht mehr verhindern.
Nervöser Beginn von Leobendorf
Das Spiel zwischen SV Leobendorf und ASK Kottingbrunn war in der
Anfangsphase vom starken Auftreten der Gäste geprägt. Die
Heimischen agierten nervös und luden den Gegner durch Eigenfehler immer
wieder zu guten Chancen ein. Nach einem zu starken Einsteigen und dem
daraus folgenden Freistoß für Kottingbrunn legte sich Standard-Experte
Baranek den Ball zurecht. Einige Sekunden später stand es dann auch
schon 1:0 (18.) für die Gäste. Beim platzierten Freistoß war für
Tormann Hrdina nichts zu halten. Nur vier Minuten später die nächste
spielentscheidende Situation. Ein 50 Meter Pass in den Strafraum von
Leobendorf springt einem Abwehrspieler an die Hand. Der Schiedsrichter
entscheidet auf Elfmeter. Diesen verwandelt Baranek souverän zum 2:0
(22.) für Kottingbrunn.
Wende nach Anschlusstor
Ab Minute 30 verlagerte sich das Spielgeschehen zusehends in die
Gäste-Hälfte. Leobendorf war nun am Drücker und wurde auch schnell
dafür belohnt. Einen schweren Abwehrfehler nutzte der Ex-Rapidler
Wagner eiskalt zum 1:2 (35.) Anschlusstreffer. Weitere Torchancen für
Leobendorf folgten, konnten aber nicht genutzt werden. Nach der
Halbzeitpause sahen die Zuschauer weiterhin überlegene Leobendorfer,
die ihren Gegner über 45 Minuten kontrollierten. Mehrere Torchancen
konnten jedoch nicht genutzt werden. So zum Beispiel Batoha in der 75.
Minute und Wittmann wenig später, dessen Freistoß Tormann Knotzer
parieren konnte. Auf der anderen Seite konnte Prinz mehrere
Konterchancen nicht verwerten.
Franz Ondrejicka (Sektionsleiter SV Leobendorf)
"Nach nervösem Beginn und den zwei Gegentoren wurde die Mannschaft erst
wach. Nach dem Anschlusstreffer kontrollierten wir den Gegner bis
Spielende. Leider konnten wir kein weiteres Tor erzielen. In den
verbleibenden zwei Spielen sollten wir den ein oder anderen Punkt
machen. In der Winterpause muss man sich nach Verstärkungen umsehen."
Jürgen Enzminger (Obmann ASK Kottingbrunn)
"Ein schnelles Spiel, das wir zum Glück für uns entscheiden konnten.
Damit haben wir uns in der Tabelle Luft zu den unteren Rängen
verschafft. Wir haben turbulente Wochen hinter uns. Jetzt können wir
uns endlich nach weiter oben orientieren."
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