Das Spiel Erster gegen Dritter, also 1. SC Sollenau gegen FC Weinviertel Mistelbach, endete mit einem 2:2-Unentschieden. In der letzten Runde der Saison 2009/10 ging der bereits feststehende Meister Sollenau durch Eberhardt (24.) mit 1:0 in Führung. Noch vor der Pause drehte Mistelbach den Spieß aber um und stellte durch Eigner (29.) und Olschnegger (44.) auf 1:2. Nach der Pause drückte Sollenau aber wieder auf den Ausgleich, der dann in der 78. Minute durch Klemen auch gelang. Sollenau spielt damit in der nächsten Saison in der Regionalliga Ost und Mistelbach beendet die Saison zumindest auf einem sehr guten vierten Platz. Gewinnt Retz nicht in der letzten Runde gegen Haitzendorf, bleibt Mistelbach sogar Dritter.
Nach dem bereits gesicherten Meistertitel begann Sollenau vor 650
Zuschauern noch verhalten. Mistelbach übernahm das Kommando und kam auch
zu guten Chancen. Das erste Tor erzielte aber Sollenau durch Eberhardt
(24.). Dieser verwandelte einen Freistoß wunderschön direkt und
unhaltbar für Tormann Dominkovics. Nur fünf Minuten später erzielte dann
aber auch Mistelbach den zu dem Zeitpunkt überaus verdienten Ausgleich.
Einen Freistoß von rechts übernimmt Eigner (29.) mit dem Kopf und
trifft zum 1:1. Noch vor Seitenwechsel geht dann Mistelbach sogar in
Führung. Olschnegger (44.) schließt einen Konter im direkten Duell mit
Tormann Krenn problemlos zum 1:2 ab. Nach der Pause kam dann aber
Meister Sollenau zu immer mehr guten Tormöglichkeiten. Es dauerte aber
bis zur 78. Minute, ehe Klemen eine der vielen Chancen zum 2:2-Ausgleich
nutzte. Sein Schuss aus kurzer Distanz hatte haargenau zwischen Tormann
und Stange gepasst. Bis zum Schlusspfiff konnte sich keine der beiden
Mannschaften eine ganz klare Torchance herausspielen.
Peter Lackner (Trainer FC Weinviertel Mistelbach)
„Es war ein gerechtes Unentschieden. Wir hätten zur Halbzeit 4:1 führen
können. Im zweiten Durchgang war dann aber Sollenau stärker. Insgesamt
war es eine sensationelle Saison meiner Mannschaft. Vor dieser Spielzeit
war das Ziel nicht abzusteigen. Nach einigen Abgängen und vier bis fünf
18-Jährigen im Kader konnte man nicht mehr erwarten. Für die nächste
Saison werden wir uns punktuell verstärken, um wieder vorne
mitzuspielen. Einen Verteidiger haben wir schon, mit einem Stürmer sind
wir noch am Verhandeln.“
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