Keine Enttäuschung ist der Abstieg nach nur einjähriger Anwesenheit in der Regionalliga Ost. Für den Verein mit samt seinen Helfern, Spielern und Mitgliedern ist die vergangene Saison als nette Erfahrung zu bewerten. Wieso man sich nicht in Österreichs dritthöchster Spielklasse halten konnte, wie man Coventry City als Testspielgegner bekommt und warum man auf junge Spieler setzt, verrät Gaflenz-Obmann Günther Kellnreitner im Gespräch mit noeliga.at:
Die Abgänge von Roman Gibala, Lubomir Blaha, Stefan Stradner, Bojan
Glavas und Matthias Dengg sind für den Gaflenzer Verein nicht leicht zu
kompensieren. „Wir werden heuer keinen Cent in die Hand nehmen, den wir
nicht haben. Und wir haben nicht viel“, erklärt Kellnreitner den
Sparkurs seiner Mannschaft. Es soll vor allem auf junges, heimisches
Blut gesetzt werden. „Wir haben fünf heimische Spieler, die teilweise
schon in der Regionalliga Erfahrung sammeln konnten. Dazu haben wir noch
Aljas Krasic verpflichtet. Er passt gut in unser Team“.
Die junge Welle soll es in Gaflenz richten. Ein einstelliger
Tabellenplatz ist das erklärte Ziel. „Wir wollen uns nach dem
Regionalligaabstieg in der Landesliga etablieren. Dass wir die Klasse
nicht halten konnten, lag am kleinen Kader. Uns sind schlichtweg die
Leute ausgegangen“, resümiert der Obmann. Die vergangene Saison ist
abgehackt, es zählt nur noch das Projekt „Landesliga“.
Englischer Traditionsclub als Testgegner
Mit einer 0:2-Niederlage in Obertraun begann die Vorbereitung der
Gaflenzer, Testspielgegner war aber niemand geringerer als Coventry
City. Der englische Traditionsverein testete gegen Gaflenz und mühte sich
zu einem knappen Erfolg. „Ich bin Stammgast in Obertraun, hin und wieder
rufen sie mich an und suchen einen Testgegner“, ist Kellnreitner
glücklich über den prominenten Testgegner.
Als erste richtige Standortbestimmung dient der ÖFB-Cup gegen
Mistelbach. Am 31. Juli empfängt die Kalinski-Elf den Dritten der
abgelaufenen Saison. „Da werden wir sehen, wo wir momentan stehen. Da
kann ich dann auch mehr über unsere ersten beiden Meisterschaftsrunden
Auskunft geben.“ Mit einem Heimspiel über Götzendorf startet man in die
Saison, ehe man in die Lenaustadt zum SV Stockerau muss.
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