1. NÖN-Landesliga

Cup-Helden setzen sich durch

Im ardagger.jpgamstetten.jpgMostviertelderby setzte sich Favorit SKU Amstetten auswärts gegen den SCU Ardagger souverän mit 3:1 durch. Nach einem eher schwachen Spiel mit wenigen Torchancen in der ersten Halbzeit, wo ein abgefälschter Schuss von Mario Holzer den Gästen die Führung brachte, kam nach der Pause deutlich mehr Schwung in die Partie. Die Amstettner nützten ihr Chancen besser aus und ließen anschließend nichts mehr zu.

Über 1400 Zuschauer fanden sich in Ardagger ein, um das Kräftemessen mit dem Titelfavoriten, der im ÖFB-Cup sensationell die Admira ausschaltete, zu verfolgen. In der ersten Hälfte neutralisierten sich jedoch beide Mannschaften. „Man hat gemerkt, dass wir ein bisschen müde waren, geistig und körperlich, was auf die schwere Cup-Partie zurückzuführen ist“, erklärt Rudolf Brunner, Obmann von Amstetten.

 

Dadurch benötigte es einen abgefälschten Schuss von Mario Holzer um in der 36. Minute in Führung zu gehen. „Bis zur Halbzeit haben wir gut dagegen gehalten, war der Unterschied nicht groß“, meint Wolfgang Riesenhuber, Sektionsleiter bei Ardagger. Kurz nach der Pause hatte Ardagger nach einem Eckball die Riesenchance auf den Ausgleich, doch Tormann Markus Friesenecker konnte gerade noch retten. Wenig später stellte Robert Fekete nach einem Freißtoß mit dem Kopf auf 2:0 für Amstetten (54. Minute). Damit war die Gegenwehr vorbei.

In der 63. Minute spielten die Favoriten einen Konter über die linke Seite perfekt aus – Roland Puppenberger bereitete ideal für Fekete vor, der auch noch den Tormann überspielte – 0:3, das Match war entschieden. Der Ehrentreffer per Elfmeter in der 76. Minute durch Marco Leovac war nur noch Ergebniskosmetik. „In der zweiten Hälfte mussten wir aufmachen. Amstetten hat das gut ausgenützt und dann souverän nach Hause gespielt“, erläutert Riesenhuber. „Es war eine kompakte Leistung der gesamten Mannschaft, wir haben den Gegner stets kontrolliert“, stellt Brunner fest. Außerdem müsse man zufrieden sein, wenn man ein Derby 3:1 gewinnt.

von Timo Prohaska