Co-Trainer Rainer Jäger bringt den Auftritt des ASV Hohenau in der 2. Landesliga Ost auf den Punkt: kampfbetont, taktisch diszipliniert – und am Ende verdient erfolgreich. Gegen den 1. FC Bisamberg sah Jäger eine Partie, die „eher kampfbetont und auch taktisch geprägt“ war. Sein Fazit: Viel Kontrolle am Ball, ein reifer Start ins Pflichtspieljahr und die erhoffte Stabilität, um die ersten drei Punkte einzufahren. Standards lobte er ausdrücklich, zudem war die zweite Halbzeit klar die stärkere Phase seines Teams.

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Jäger betont, dass seine Mannschaft das gewählte System „schon richtig gut gemacht“ habe. Gerade zum Start in die Pflichtspielphase sei das Ergebnis besonders wertvoll: „Die drei Punkte sind völlig okay.“ In möglichen Schlüsselmomenten sah er keinen entscheidenden Glücksfaktor, vielmehr Konsequenz in der eigenen Linie: Bisamberg sei wie erwartet stärker als im Herbst gewesen, Hohenau habe sich phasenweise schwergetan, am Ende aber die Kontrolle über weite Strecken behauptet – getragen von Ballbesitz und taktischer Disziplin.
Die Partie nahm vor der Pause die gewünschte Richtung: In der 37. Minute verwandelte Tomas Tok einen Strafstoß zum 1:0. Direkt nach Wiederbeginn legte Fabian Ribing in Minute 48 zum 2:0 nach. Bisamberg meldete sich spät zurück, als Filip Kostic in der 84. Minute auf 2:1 verkürzte. In einer intensiven Schlussphase sah Omar El-Gauar in der 90. Minute Gelb-Rot, ehe Johannes Rapper zwei Minuten später den 3:1-Endstand herstellte. Hohenau nutzte die entscheidenden Momente eiskalt – genau jene Effizienz, die Jäger gefordert hatte.
Im Detail hob Jäger drei Faktoren heraus. Erstens die Dominanz am Ball: „Wir haben sicher siebzig Prozent Ballbesitz gehabt, wenn nicht mehr“. Zweitens die Bedeutung der ruhenden Bälle: „Unsere Standards waren sehr gut. Wir trainieren das in jedem Training“. Drittens die Präsenz nach Abprallern: In der ersten Halbzeit tat sich Hohenau beim zweiten Ball noch schwer, nach der Pause passte es – und die Mannschaft war spielerisch klar überlegen. Für die nächste Aufgabe will Jäger keinen starren Schwerpunkt setzen: Jedes Spiel sei anders, entscheidend sei, die eigene Linie mit Stabilität und Klarheit fortzuführen.