Eine knifflige Partie stand Mittwoch Abend in der Lehnaustadt an. Gastgeber SV Stockerau - mittendrin in der Abstiegszone - musste dringend punkten. Auf der anderen Seite stand mit dem SV Harreither Gaflenz ein potenzieller Titelmitfavorit gegenüber. In der Hinrunde konnte die Sekerlioglu-Elf ein 2:2 Unentschieden aus Gaflenz holen. Auch die Zuversicht, dass man im Frühjahr gegen die Spitzenteams besser abschnitt als gegen die „direkte Konkurrenz“ stimmte Präsident und Sektionsleiter Othmar Holzer positiv. Und so kam es auch. Da keiner der beiden Kontrahenten das Runde ins Eckige versenken konnte, blieb es bei einem torlosen Unentschieden.
Gäste starteten ambitionierter
Gaflenz mit Spielertrainer Stefan Kogler fand besser den Faden, um mit
spielerischen Mitteln zum Erfolg zu kommen. Die Heimischen verschliefen
ein wenig die erste halbe Stunde. In dieser Phase kam Gaflenz zu drei
hochkarätigen Einschussmöglichkeiten, wobei allesamt vernebelt wurden -
Torjäger Hannes Stangl zwei Mal und Fabian Rülling hießen hier die
erfolglosen Protagonisten.
Brenner trifft das Lattenkreuz
Die mangelnde Chancenauswertung hätte sich dann kurz vor der Pause
beinahe für Gaflenz noch gerächt. Stockeraus Nummer sieben Manuel
Brenner knallte einen Freistoß ans Lattenkreuz (41.). So ging es torlos
in die Kabinen, um nochmals Mut und Hoffnung auf Tore zu schöpfen.
Beide Teams ohne Erfolgserlebnis
Nach Wiederanpfiff hatte der Titelmitfavorit mehr Spielanteile, ohne jedoch echte Torchancen zu
kreieren. Stockerau verteidigte sich recht geschickt, stellte die Räume
gut zu. In der Offensive tat sich dabei nichts mehr Nennenswertes. So
endete die Begegnung mit einem torlosen Remis. Stockerau hatte sein
Minimalziel mit dem Punkt erreicht. Gaflenz hingegen gab mit dem einen
Punkt dem SC Retz eine weitere Vorlage Richtung Titelgewinn.
SV Stockerau- SV Gaflenz 0:0
Tore: Fehlanzeige
In Stockerau/Stadion Alte Au; 150 Zuschauer
Othmar Holzer, Sektionsleiter SV Stockerau „Wir sind heute ein wenig
schwer in die Gänge gekommen - hatten beim Freistoß von Manuel Brenner
viel Pech. Aber mit dem Punkt können wir leben, obwohl natürlich ein
„Dreier“ ein Traum gewesen wäre. So schauen wir aber recht
zuversichtlich zum Derby am Samstag nach Leobendorf, wobei meiner
Meinung nach alles möglich ist."
Bester Spieler: Phillip Jenisch
Franz Schachinger, Co-Trainer SV Gaflenz
„Wir waren über 90 Minuten
die überlegene Elf. Jedoch nützt dies nichts, wenn wir nicht ins Tor
treffen. Wir sind leider von gewissen Einzelspielern sehr abhängig, die
aber nicht ihren besten Tag erwischten. Beim Freistoß von Stockerau ans
Lattenkreuz hatten wir Glück. Doch aus den drei Topchancen aus Hälfte eins hätten wir den Siegestreffer erzielen müssen."
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