Müder Kick zu Beginn der Partie
Von Anfang an entwickelte sich eine recht chancenarme Partie, in der weder der ASK Kottingbrunn noch der SC Zwettl früh in Rückstand geraten wollte. Nach einer halben Stunde Spielzeit sahen die 200 Zuseher weiterhin keine Großchancen, das Spiel fand vorwiegend im Mittelfeld statt. Kottingbrunn hatte zwar wesentlich mehr Spielanteile, kam über die Seiten gut nach vorne, es fehlte in den entscheidenden Momenten dann allerdings an Präzision. Kurz vor der Pause hatten die Gastgeber dann die bisher beste Chance des Spiels, die allerdings vergeben wurde.
Chancen weiterhin Mangelware
Auch nach dem Seitenwechsel präsentierten sich beide Mannschaften defensiv sehr souverän und kompakt. Vor allem Zwettl stand hinten dicht gestaffelt und versuchte mit einzelnen Nadelstichen in Form von Kontern gefährlich zu werden. Kottingbrunn, das weiterhin feldüberlgen war, tat sich sehr schwer gegen die Petrovic-Elf und wurde nur selten so richtig gefährlich. In Minute 78 hatten dann die Gäste ihre beste Chance im Spiel, doch der Ball landete nur an der Stange. Nur zehn Minuten später zeigte der Schiedsrichter dieser Begegnung, Markus Javornik, Michael Schön die gelb-rote Karte und schickte ihn somit vorzeitig unter die Dusche. Die Überzahl konnte Kottingbrunn in den letzten Minuten jedoch nicht mehr ausnützen und so endete die Partie mit einem etwas glücklichen Remis für den SC Zwettl.
Ljubo Petrovic, Trainer SC Zwettl: „Mit der Defensivleistung meiner Mannschaft bin ich sehr zufrieden, offensiv hätten wir noch mehr herausholen können. In der zweiten Hälfte hatten wir die besseren Chancen, in der ersten Kottingbrunn, weshalb der Punkt durchaus in Ordnung geht. Im nächsten Spiel zuhause gegen Gaflenz werden wir natürlich alles unternehmen um zu gewinnen, zuhause müssen wir einfach auf Sieg spielen. Aber Gaflenz hat eine starke, kompakte Mannschaft und es wird sehr schwierig, die drei Punkte einzufahren."
Markus Sukalia, Trainer ASK Kottingbrunn: "Von 100% Spielanteile waren 90% von uns, Zwettl war nur durch Konter so richtig gefährlich. Sie sind sehr tief hinnten drinnen gestanden, wir sind zwar über die Seiten gut nach vorne gekommen, konnten uns aber nur wenige effektive Chancen erspielen. Wenn man gegen eine Mauer von acht, neun Spielern anläuft ist es natürlich schwierig, sich durchzusetzen. Wir haben eine junge Mannschaft mit einem Durchschnittsalter von 21,5 Jahren es braucht eben noch ein wenig Zeit. Ich war zwar ein wenig enttäuscht, weil ich mir aufgrund der Vorbereitung etwas mehr erhofft habe, aber man sieht eben den Unterschied zwischen Testspiel und Meisterschaft. Wir haben jetzt drei schwierige Auswärtsspiele, in denen wir natürlich versuchen werden so viel wie möglich herauszuholen.
von Stefan Fastlabend