Die Waldviertler empfingen das spielstarke Team des SV Langenrohr. Der SC Sparkasse Zwettl hatte bei einem vollen Erfolg die Möglichkeit, sich kurzfristig an die Tabellenspitze zu hieven. Es war ein hartes Stück Arbeit, die Baumühlner-Elf in die Knie zu zwingen. „Wir haben heute nicht geglänzt, es war gegen sehr gute Langenrohrer ein hart erarbeiteter Sieg“, so ein sichtlich erschöpfter Zwettl-Trainer Ljubo Petrovic. Gregor Schmidt und Michal Schön in der 61. beziehungsweise in der 81. Minute sorgten für den Zwettler 2:0-Heimerfolg. Bei beiden Gegentoren bekamen sie Unterstützung vom Gegner.
Glück für Zwettl nach 60 Sekunden Lauscht man der Ausführung von Langenrohrs Trainer August Baumühlner, dann wäre nach einem Handspiel auf der Linie Torraub und somit Elfmeter und die rote Karte zu geben gewesen. Schiedsrichter Martin Palgetshofer entschied anders, daher blieb es beim 0:0. Die erst Hälfte gestaltete sich von beiden Seiten recht ausgeglichen, wobei die Defensivreihen beider Mannschaften herausragten.
Zwettl änderte seine Taktik Begonnen mit einem 4-4-3 System stellte Zwettls Trainer Petrovic in der Pause auf ein 4-5-1 System um. Darauf reagierte er auf das starke Langenrohrer Mittelfeld - mitunter der Schlüssel zum Erfolg. Nun agierte Zwettl mit Konter und kam unter großer Mithilfe der gegnerischen Abwehr zu zwei Toren.
Schwer erkämpft aber glücklich Nach etwas mehr als einer Stunde das 1:0 für die Gastgeber: Der Ball kam von der rechten Seite zur Mitte, wurde abgewehrt, doch im Nachsetzen drückte Gregor Schmidt das Leder hinter die Torlinie (61.). Exakt 20 Minute später ging eine abgerissene Flanke von Michal Schön über einen verdutzten Abwehrspieler zum Erstaunen vieler in das Gehäuse (81.). Nach rassigen 90 Minuten ging Zwettl vielleicht nicht ganz verdient als Sieger vom Platz. Langenrohr spielte am heutigen Abend sehr gut Fußball, nur der Torerfolg blieb ihnen verwehrt.
Stimmen zum Spiel: Ljubo Petrovic,Trainer SV Zwettl: „Wir sind heute auf einen sehr gut
agierenden Gegner gestoßen. Wir haben dies aber schon im Vorfeld gewusst,
dass Langenrohr sich stark präsentieren würde. Wir konnten heute
spielerisch nicht glänzen. Doch mit einer tollen Einstellung der ganzen
Mannschaft schafften wir einen Arbeitssieg. Mit sieben Punkten nach drei Runden hätte ich in meinen kühnsten Träumen nicht gerechnet.“
Beste Spieler: Philipp Preiss, Christoph Tauber, Michael Malek. August Baumühlner, Trainer SV Langenrohr: „Es war ein tolles, rassiges
Spiel von beiden Seiten. Ich denke, heute ging die falsche Elf als Sieger
vom Feld. Mit der Leistung meiner Burschen kann ich zufrieden sein - mit
dem Resultat aber leider überhaupt nicht.“
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