Heimelf gelingt erstes Tor
In der Anfangsphase sahen die 200 Zuseher eine ausgeglichene Partie, in der beide Teams um einen gepflegten Spielaufbau bemüht waren. Niemand wollte einen gravierenden Fehler begehen, weshalb auch nach einer halben Stunde keine Mannschaft eine nennenswerte Chance vorzuweisen hatte. In der 31. Minute ging die Ivantschitz-Elf nach Flanke von Czar durch Aaron Erhart in Führung, die den Heimischen scheinbar etwas Auftrieb verlieh. Denn nach dem Führungstreffer wurde Schwadorf aktiver, während die Gäste eine Zeit lang brauchten, um das doch etwas überraschende Gegentor zu verdauen. Doch die Angriffe der Heimelf fielen zu harmlos aus, Leobendorf fing sich relativ schnell und drückte dann kurz vor der Pause auf den Ausgleich. Doch die Defensivabteilung rund um Kapitän Stark war gut organisiert und auch Torwart Tubic erledigte seinen Job einwandfrei und leistete sich keinen Fehler. So ging es mit einer knappen 1:0 Führung für den SK Schwadorf in die Pause.
Schwadorf baut Führung aus
Kurz nach dem Seitenwechsel sorgte der Spielmacher der Schwadorfer, Tibor Czar, mit seinem Tor für eine kleine Vorentscheidung (51.). Die Gäste, die zwar über weite Strecken mehr Spielanteile hatten, konnten offensiv keine entscheidenden Akzente setzen und vergaben die wenigen Torchancen fahrlässig. Auch nach dem 2:0 verlagerten die Heimischen ihr Spiel auf Konter und standen tief, die Anglmayer-Elf fand dagegen keine Mittel und so mussten die Zuseher lange auf das nächste Tor warten. Erst in der Schlussphase der Partie fiel der nächste Treffer, allerdings wieder für die Ivantschitz-Elf. Tomislav Kovacevic erzielte in der Nachspielzeit nach einem Konter das 3:0. Danach beendete Schiedsrichter Sabir Ramic das Spiel, indem Schwadorf einen 3:0-Sieg gegen harmlose Leobendorfer einfahren konnte.
Christian Ivantschitz, Trainer SK Schwadorf: „Es war ein sehr ausgeglichenes, schnelles Match. Wir hatten gute Chancen, aber auch Leobendorf kam teilweise gefährlich vor unser Tor. Wir haben unsere Möglichkeiten gut genützt und standen in der Defensive sehr gut. Das 1:0 ist uns natürlich entgegengekommen, denn dadurch konnten wir unser Spiel aufziehen. Das zweite Tor war ein klarer Tormannfehler, das war natürlich glücklich und das 3:0 fiel durch einen Konter. Doch über 90 Minuten gesehen geht der Sieg in Ordnung.“
Mag. Johannes Anglmayer, Trainer SV Leobendorf: „Durch den einzigen Angriff in der ersten Hälfte kassierten wir das 1:0, das 2:0 war ein Tormannfehler und das 3:0 fiel durch einen Konter ganz zum Schluss. Der Sieg von Schwadorf geht insofern in Ordnung, weil wir zu viele Eigenfehler gemacht und unsere Chancen nicht genützt haben. Normalerweise ist das eine klassische 0:0 Partie, denn wenn wir diese Fehler nicht machen, kommt Schwadorf zu keinen zwingenden Chancen und dann fällt auch kein Tor. Wir dürfen jetzt den Kopf nicht hängen lassen und weiter hart arbeiten, denn uns erwartet schon das nächste schwere Spiel gegen Ober-Grafendorf.“