Freitagabend traf der SV Langenrohr auf den SC Zwettl. Der Erstgenannte hatte direkt zum Start mit dem Sieg über Wr. Neustadt für ein Ausrufezeichen gesorgt, dann aber nur mehr zwei weitere Pünktchen eingefahren. Die Gäste andererseits waren bisher vor allem im eigenen Wohnzimmer angetreten und dabei zum Maximum von neun Körnern gekommen. In der Ferne jedoch stand eine Niederlage bei Kilb zu Buche. Nun beabsichtigten die Braustädter, unbedingt aus einem Stadion der Konkurrenz etwas Zählbares mitzunehmen. Der Triumph ging sich zwar nicht aus, für ein Unentschieden reichte es immerhin.

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Rund 330 Zuschauer statteten dem Sportplatz einen Besuch ab. Der Premierentriumph ihrer Jungs über einen absoluten Meisterschaftsfavoriten ließ sie daran glauben, in dem Kräftemessen nun die Rückkehr auf die Gewinnerstraße bejubeln zu dürfen. Die Burschen nahmen sich die Erwartungen zu Herzen. Von Beginn weg fanden sie gut in die Partie hinein. Das Team von Coach Nikolaus Schilhan gab den Ton an und versuchte, den finalen Pass anzubringen. An dem entscheidenden Assist scheiterte es aber in sämtlichen aussichtsreichen Positionen. Die besten Chancen schauten nach einer halben Stunde und direkt vor dem Seitenwechsel raus. Der Gegner machte das defensiv richtig gut. Konsequent brachte er einen Fuß dazwischen und wenn die Hausherren doch einen Weg durch die Reihen fanden, stellte Keeper Michael Steinschaden seinen Mann.
Die Auswärtsmannschaft durfte soweit mit dem Auftritt echt zufrieden sein. Der Abwehrblock präsentierte sich stabil und es war tatsächlich noch alles möglich. Jetzt musste auch noch in der Vorwärtsbewegung etwas mehr Mut her. Mit der Mentalität kehrte die Truppe auf den Rasen zurück. Nur wenige Momente lief der Durchgang, als Lukas Hahn scheiterte. Der Warnschuss schien ihn und seine Nebenleute weiter zu animieren. Das Team setzte nach. So richtig spannend wurde es in der 73. Minute. Sebastian Starkl schloss ab, sein Versuch flog auf den Kasten zu. In weiterer Folge rutschte dem Schlussmann der Ball aus den Händen, wodurch die Wuchtel an der Stange landete. Es blieb beim trefferlosen Remis. Das änderte sich bis zum Ende nicht, die Teams teilten sich in der Konsequenz die Zähler. Zwettl lieferte den Beweis, durchaus auch in der Ferne punkten zu können.
Martin Grünstäudl (Obmann SC Zwettl):
„Das war so eine typische Partie, in der wahrscheinlich die Truppe die Oberhand behält, welche in Front geht. Zu dem Führungstreffer ist es hüben wie drüben nicht gekommen. Damit ergab sich dieses logische Resultat. Langenrohr tritt besonders zu Hause stark auf. Von dem her kann ich mit dem Ergebnis schon leben. Wir müssen aus dem Umstand Kraft schöpfen, dass hinten die Null stand.“
Der Beste: Gregor Schmidt (Mittelfeld SC Zwettl)