Freitagabend traf der ASK Ebreichsdorf auf die Admira Wacker Amateure. In dem Schlager durften sich die Fans auf zwei technisch bärenstarke Teams freuen. Die bisherige Punkteausbeute sprach für die Heimischen. Andererseits waren sie letzte Woche nicht über ein Remis in Korneuburg hinausgekommen. Die Südstädter dagegen hatten mit einem vollen Erfolg über die Konkurrenz aus der Landeshauptstadt den Befreiungsschlag bejubelt. Dieses Mal konnten sie nicht gewinnen. Das taten die Hausherren. In einer besonders aufregenden Weise noch dazu. Ligaportal unterhielt sich mit dem siegreichen Trainer Zeljko Ristic.

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Wie fällt das Fazit nach der Partie aus?
Zeljko Ristic: „Der Start in dem Match verlief fast schon sensationell. Wir setzten unseren Matchplan optimal um und lagen 4:0 in Front, bevor die Uhr noch eine halbe Stunde anzeigte. So ein Beginn stellt natürlich die absolute Ausnahme dar. Die Chancenverwertung gestaltete sich herausragend. Wir legten ein weiteres Tor nach. Dann zappelte der Ball auch in unserem Kasten, aber das kann schon mal passieren. Umgehend erhöhten die Burschen erneut. Was mir wesentlich weniger gefiel, war das Bild, welches wir nach dem Seitenwechsel abgaben. Diese Hälfte eröffneten die Gäste mit einem Doppelschlag. Bei uns ging leider der Zugriff durch die Auswechslungen von Daniel Hautzinger sowie Maximilian Balzer verloren. Dadurch präsentierten wir uns in der Rückwärtsbewegung zu offen. Die weiteren Gegentreffer hintenraus belegen den Umstand. Somit ließen wir uns in den beiden vergangenen Partien achtmal überwinden. Viel zu oft logischerweise. Das müssen wir schleunigst abstellen.“
Wer avancierte zum „Akteur des Matches“?
Zeljko Ristic: „Ich möchte Marco Djuricin nennen. Unser Stoßstürmer trug mit seinem Triplepack ganz wesentlich dazu bei, dass wir den Vergleich für uns entschieden. Aufgrund seiner Vita wird überall erwartet, dass er die Partien für uns im Alleingang entscheidet. Der Umstand macht schon enormen Druck. Es ist für mich absolut beeindruckend, wie er mit der Situation umgeht. Der Ex-Internationale hält nun bei sechs Meisterschaftsgoals. Neben seinen gelungenen Abschlüssen lieferte er noch einen ganz wichtigen weiteren Input. Der Angreifer sorgte für ein beeindruckendes Offensivpressing. Vor der Pause bereitete er mit dem Anlaufen beziehungsweise dem frühen Attackieren der anderen Seite ordentliche Probleme. Unterstützung bekam er dabei speziell von Marco Kadlec, der ebenfalls äußerst giftig auftrat. Deswegen verdient sich der Mittelfeldakteur, der gestern auf der Zehnerposition werkte, ebenfalls den Titel.“
Wie geht es weiter?
Zeljko Ristic: „Nächste Woche steht ein wahrer Hit an. Wir reisen nach Wr. Neustadt. Aufgrund des jüngsten Sieges gehen wir mit einem Erfolgserlebnis in den Schlager. Speziell die Performance vor der Pause verleiht Selbstvertrauen. Gleichzeitig ist natürlich klar, dass es jedenfalls defensiv einer Steigerung bedarf. Solche Unsicherheiten in einer derartigen Menge hätten dort sicher einen negativen Einfluss auf den Spielausgang. Man kann nicht erwarten, dass wir immer so netzen wie gestern. Eventuell nehmen wir auch taktische Veränderungen, um stabiler zu agieren. Mal schauen. Es wartet da unbestritten ein Kontrahent auf uns, der über enorme Qualitäten verfügt. Von dem her geht es für uns darum, sich gewissenhaft auf den kommenden Schlager vorzubereiten. Das werden wir garantiert machen.“