Spielberichte

St. Peter schreibt als letzter Starter auch endlich voll an!

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Freitagabend empfing der UFC St. Peter/Au die SKN St. Pölten Amateure. Der Erstgenannte lief noch immer dem Premierentriumph hinterher. Vor einer Woche war er vor den eigenen Fans ganz klar den Ybbsern unterlegen. Die Gäste standen ebenfalls nicht viel besser da. Mit ihren drei Punkten wiesen sie im Vergleich gerade mal ein Körndl mehr auf. In der vergangenen Runde hatten sie in Retz eindeutig verloren. Es trafen also Mannschaften aufeinander, die nicht wirklich über eine breite Brust verfügten. Letztlich durften die Heimischen den langersehnten Befreiungsschlag bejubeln. Sie setzten sich knapp durch.

Fußball liegt im Tornetz

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Auswärtstruppe gerät ins Hintertreffen

Rund 180 Zuschauer verfolgten das Nachzüglerduell live vor Ort. Der Rücktritt von Trainer Anton Saric unter der Woche schmerzte sicher noch immer. Jeder im Umfeld des Vereins weiß um die Verdienste des Fußballexperten. Andererseits kennt man natürlich auch die ungeschriebenen Gesetze bei der schönsten Nebensache der Welt. Und wenn die Erfolge zu lange ausbleiben, trennen sich eben typischerweise die Wege. So saß nun Matthias Schwaiger auf der Kommandobrücke. Seine Burschen starteten ambitioniert hinein. Sie wollten die jüngsten Nackenschläge so schnell wie möglich hinter sich lassen. Zunächst ging es darum, nicht in Rückstand zu geraten. Das notwendige Glück meinte es gut mit ihnen, als die Hauptstädter an der Stange scheiterten. Etwa 30 Minuten brauchten die Hausherren, um besser hineinzufinden. Die Bemühungen mündeten dann jedoch sehr schnell in etwas Fruchtbarem. David Zefi versenkte die Wuchtel mit seinem Haupt. Die Anhänger sprangen erleichtert auf und schrien sich den Frust von der Seele. Mehr passierte in dem Durchgang nicht. Mit dem Stand von 1:0 verabschiedeten sich die Teams in die Pause.

Heimische tüten Sieg ein

Die SKN Amateure nahmen in der Halbzeit einen Vierfachtausch vor. Keine einfache Aufgabe für den Gastgeber. Er musste sich also auf zahlreiche neue Gegenspieler einstellen. Dass die Jungwölfte über ausgezeichnet ausgebildete Talente verfügten, steht ja zweifelsfrei fest. Für den UFC lautete das Credo, dem Kontrahenten endlich mal bis zum Ende kein Tor zu ermöglichen. Höchste Konzentration war gefragt, auch der notwendige Einsatz natürlich. Das klappte eigentlich recht fein. Leistete sich die Abwehr doch eine Unsicherheit, so wurde diese mit einer gemeinsamen Kraftanstrengung korrigiert. Gleichzeitig lauerte man natürlich auf Umschaltmöglichkeiten. Im besten Fall hätte ja ein weiteres Goal vielleicht früh die Vorentscheidung bringen können. Der Wunsch ließ sich allerdings nicht realisieren. Auch, weil eine Viertelstunde vor dem Ende die Latte eine Erhöhung des Vorsprungs verhinderte. So blieb es spannend. In der Verteidigung überzeugte der Hausherr bis zum Schluss. Die lange vermisste Konsequenz sorgte dafür, dass er den Dreier echt ins Ziel brachte. St. Peter überholte die Jungwölfe und atmet fürs Erste durch.

Stimme zum Spiel

Andreas Döcker (Sektionsleiter UFC St. Peter/Au):

„Toll, wie die Burschen alle fighteten. Dieses Mal belohnten sie sich für den Aufwand. In unserer Situation zählen nur die Punkte. Von dem her ganz wichtig, endlich zu gewinnen. Nächste Woche wartet Ebreichsdorf auf uns. Das ist natürlich eine der höchstmöglichen Hürden. Vielleicht können wir ja irgendwie überraschen. Wir werden unser Bestes geben.“

Die Besten: UFC St. Peter im Kollektiv