Freitagabend empfing SCU-GLD Kilb die SKN St. Pölten Amateure. Der Erstgenannte war zum Saisonauftakt mit einem doppelten Erfolg herausragend hineingestartet, dann aber nur mehr zu zwei weiteren Pünktchen gekommen. Vergangene Woche hatte es überhaupt eine Pleite in Ybbs gesetzt. Nun reiste mit den Hauptstädtern das Schlusslicht des Klassements an. Trotz des Durchhängers durfte man sich also durchaus gute Chancen ausrechnen, endlich mal wieder einen Triumph nachzulegen. Das glückte letztlich auch. Die Heimischen setzten sich zu Null durch. Ligaportal sprach mit dem gutgelaunten Co-Trainer Safak Özkan.

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Welches Fazit zieht man von dem Kräftemessen?
Safak Özkan: „Uns ist komplett bewusst gewusst gewesen, dass die Partie richtig schwierig wird. Man darf sich von der Tabellensituation nicht täuschen lassen. Die Jungwölfe verfügten über technisch top ausgebildete Akteure. Entsprechend nahmen wir die Aufgabe äußerst fokussiert in Angriff. Positiverweise wurden die Bemühungen rasch belohnt. Maximilian Frech vollendete einen Eckball und brachte uns in Front. Ich denke, dass wir bis eine Viertelstunde vor dem Pausenpfiff den Ton angaben. Dann fand auch der Kontrahent besser hinein. Für den Ausgleich reichte es jedoch nicht. Den neuen Durchgang eröffneten wir ebenfalls optimal. In der 49. Minute entschied der Referee auf Strafstoß für uns. Michael Ehribauer verwertete trocken und widerlegte die Behauptung, dass der Gefoulte nicht antreten soll. Mit dem komfortablen Vorsprung im Rücken machten das die Burschen recht geschickt. Sie kontrollierten das Geschehen, ohne zu viel Risiko einzugehen. Die Defensive überzeugte bis zum Schluss mit einer sehr konzentrierten Leistung. Daher blieben wir tatsächlich ohne Gegentreffer. Einen kleinen Wermutstropfen stellt sicher die Gelb-Rote für Marcel Moschinger dar. Am Ausgang des Vergleichs änderte der Platzverweis zum Glück nichts mehr.“
Wer avancierte zum „Akteur des Matches“?
Safak Özkan: „Ich möchte den Schützen des Führungstreffers nennen. Das verdient er sich absolut. Grundsätzlich agiert er ja eigentlich in der Außenverteidigung. Aufgrund diverser Personalprobleme läuft er seit einiger Zeit zentral in die Abwehr auf. Schön, dass er sich da so in den Dienst der Mannschaft stellt und ganz im Sinne der Truppe den Job erledigt, der ihm zugewiesen ist. Der Umstand beweist seine professionelle Einstellung. Er liefert beim Spielaufbau von hintenraus einen sehr wichtigen Beitrag. Bei den Standards ist er immer wieder ganz vorne zu finden. So fiel ja auch dieses Mal das Goal.“
Welche Hürde wartet kommende Woche?
Safak Özkan: „Es ist ganz wichtig, dass wir schließlich doch wieder voll punkteten. In der nächsten Runde reisen wir nämlich zu den Ebreichsdorfern. Diese gelten ja als der ganz große Favorit auf den Titel. Dementsprechend ist es ganz wesentlich, dort mit Selbstvertrauen aufzulaufen und dagegenzuhalten. Sonst kann es sehr bitter werden. Das bewies der ASK in den vergangenen Partien immer wieder, als er teilweise Kantersiege. Wir nehmen das Duell mit Respekt vor dem Kontrahenten in Angriff. Gleichzeitig fürchten wir uns nicht. Das Trainerteam wird die Burschen gut auf den Gegner einstellen. Im Spiel selbst möchten wir dann unseren Job so gut wie möglich erledigen. Dann schauen wir, was rauskommt. Vielleicht geht sich ja ein Punktezuwachs aus. Wir werden jedenfalls alles reinwerfen.“