Freitagabend traf der ASK Ebreichsdorf auf SCU-GLD Kilb. Der Erstgenannte kämpft absolut um den Titel mit. Andererseits reicht es im Moment im Klassement im Moment noch nicht ganz für den Platz an der Sonne. In der Heimspielwertung dagegen fand der Verein nun die Möglichkeit vor, sich mit einem weiteren Triumph an die Spitze zu setzen. Drei Siege in ebenso vielen Matches standen ja bereits zu Buche. Das Vorhaben glückte. Die Hausherren setzten sich klar durch und halten nun im eigenen Wohnzimmer bei einem Torverhältnis von 16:8. Ligaportal unterhielt sich mit dem gutgelaunten Trainer Zeljko Ristic.

Foto von //unsplash.com/de/@janoschphotos?utm_source=unsplash&utm_medium=referral&;utm_content=creditCopyText">Janosch Diggelmann auf Unsplash
Welches Fazit zieht man nach der Partie?
Zeljko Ristic: „Der Start in dem Kräftemessen verlief nicht nach unserem Wunsch. Direkt zu Beginn erwischten uns die Gäste am falschen Fuß. Damit lagen wir hinten. Zum Glück nicht lange, denn die Jungs hatten die richtige Antwort parat. Sie glichen sofort aus. Das war natürlich äußerst wichtig, um nicht lange hinterherlaufen zu müssen. In der Folge taten wir uns schwer. Der Kontrahent machte das richtig gut und stellte die Räume konsequent dazu. In der 40. Minute schwächte er sich durch eine Gelb-Rote selbst. Der Umstand spielte uns natürlich in die Karten. Wir legten vor. Super, dass wir also bereits vor der Pause das Ergebnis drehten. Trotzdem kamen die Burschen sehr gierig auf den Rasen zurück. Marco Kadlec stellte früh den Endstand her. Die restliche Spielzeit dominierten wir, da fehlte dann aber wohl etwas die letzte Konsequenz. Eine weitere Erhöhung des Vorsprungs blieb aus. Es ging auch darum, den Anschlusstreffer jedenfalls zu vermeiden. Das klappte. In Summe bin ich zufrieden.“
Wer avancierte zum „Akteur des Matches“?
Zeljko Ristic: „Ich möchte die Torschützen nennen. Neben ihren erfolgreichen Versuchen hatten sie ihre Beine in der Entstehung der anderen Goals im Spiel. Ognjen Sipka egalisierte den Rückstand und präsentierte sich auch sonst äußerst umtriebig. Jan Mülner brachte uns in Front. Sehenswert noch dazu! Das war richtig stark, wie er den Ball halbvolley versenkte. Er findet immer besser hinein. Schon toll, gerade unter Berücksichtigung der Verletzung von Marco Djuricin über so eine Alternative zu verfügen. Und final der Mann, der den Schlusspunkt setzte. Unsere Sommerverpflichtung netzte jetzt bereits fünfmal. Der Neuzugang erfüllt jedenfalls die Erwartungen, die wir an ihn hatten.“
Wie lautet die kommende Aufgabe?
Zeljko Ristic: „Nächste Woche wartet wohl eine der schwerstmöglichen Hürden auswärts. Wir reisen zu den Zwettlern. Andererseits möchten wir in erster Linie ja sowieso auf uns selbst schauen und unser Ding durchziehen. Wenn wir unser Leistungspotential abrufen, dann bin ich überzeugt, dass wir etwas mitnehmen können. Wir werden in das Match wie ein Endspiel angehen. In der Ferne können wir mit den Ergebnissen zu Hause vielleicht wohl noch nicht ganz mithalten. Andererseits gehörte zum Beispiel die erste Hälfte bei den Amstetten Amateuren zum Besten, was wir bisher in Saison ablieferten. Dieses Gesicht müssen wir zeigen.“