Spielberichte

Ebreichsdorfer Kommentar zur Prolongation einer beeindruckenden Serie

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Freitagabend traf der ASK Ebreichsdorf auf den SC Wieselburg. Die Gäste hatten jüngst eine kurze Schwächephase erfolgreich gestoppt. Von dem her war bei den Hausherren absolute Vorsicht geboten. Diese wiesen im eigenen Wohnzimmer noch immer eine blütenweiße Weste auf. Das Punktemaximum aus vier Heimspielen stand zu Buche. 16 Volltreffer der Burschen von Coach Zeljko Ristic wiesen die Statistiken dabei aus. Dieses Mal musste der Titelfavorit ordentlich kämpfen, final ging sich der Triumph aber doch knapp aus. Ligaportal unterhielt sich mit dem gutgelaunten Trainer.

Fußball liegt neben dem Spielfeld

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Welches Fazit zieht man nach der Partie?

Zeljko Ristic: „Zunächst möchte ich dem Kontrahenten ein riesiges Kompliment aussprechen. Für mich stellte er bis jetzt die Mannschaft mit dem besten Umschaltspiel dar. Durch Marco Talir, Marcel Doppler sowie Maximilian Müller verfügen sie da über richtig giftige Akteure, welche stets auf die Umschaltmomente lauern. Die ganze Woche über sprachen wir diese drohende Gefahr an. Trotzdem lagen wir nach wenigen Momenten hinten. Die Burschen aber ließen sich dadurch nicht verunsichern und übernahmen direkt darauf das Kommando. Leider ließen wir zu viele Chancen ungenützt. So schaute bis zur Pause nur der Ausgleich raus. Dominik Eichinger verwertete einen Abpraller sehenswert. Nach dem Seitenwechsel schlossen wir wohl nicht ganz an unsere Dominanz an. Zunächst vergaben wir auch einen Strafstoß. Für die Führung sorgte schließlich Benjamin Mustafic. Hintenraus fand die Auswärtstruppe die ganz große Möglichkeit vor, um das Remis zu retten. Sie scheiterte jedoch ebenfalls mit einem Elfer. Dieses Mal stand uns bei so einem Finish also jedenfalls das nötige Glück zur Seite. In Summe denke ich, dass der Triumph dennoch verdient ist.“

Wer avancierte zum „Akteur des Matches“?

Zeljko Ristic: „Ich möchte unseren Keeper David Pennerstorfer nennen. Da steht ein sehr intelligenter Bursche in unserem Kasten, der einen äußerst sicheren Rückhalt verkörpert. Er überzeugt mit seinem Gesamtpackage. Der Schlussmann wirkt bei hohen Bällen sicher, auf der Linie zeigt er ebenfalls immer wieder tolle Reaktionen. In dem Match ist er stets zur Stelle gewesen, wenn er da sein musste. Die Bälle, welche zu halten waren, entschärfte er. Außerdem führe ich den Schützen des Siegestreffers an. Es ist schon eine tolle Situation, so einen Stürmer von der Bank bringen zu können. Es dauerte nur wenige Sekunden, bis er seinen Riecher unter Beweis stellte. Humorlos drosch er die Wuchtel unter die Latte.“

Wie blickt man den restlichen Aufgaben vor der Winterpause entgegen?

Zeljko Ristic: „Es liegen jetzt noch vier Runden vor uns. In denen möchten wir natürlich so stark wie möglich punkten. Das ist auch absolut notwendig. Man sieht, wie knapp es sich an der Spitze der Tabelle gestaltet. Wir wollen bis zum Ende der Herbstsaison vorne mit dabei sein, sodass wir über eine gute Ausgangssituation für das Frühjahr verfügen. Nächste Woche reisen wir nach Langenrohr. Dort hängen die Trauben immer hoch. Wir sollten nicht den Fehler machen, uns von der Tabelle blenden zu lassen. Im Moment befindet sich das Team ja am unteren Ende des Klassements. Wir müssen unser Potential sowie die Grundtugenden auf den Rasen bringen. Sonst wirst du nicht bestehen. Wenn uns das gelingt, bin ich positiv gestimmt.“