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ATSV Weikendorf, Co-Trainer Karl Ehrenstrasser: „Die Stimmung ist gut – jetzt den Umschwung schaffen“

ATSV Weikendorf

In der 2. Klasse Marchfeld erlebt Karl Ehrenstrasser mit seinem ATSV Weikendorf eine herausfordernde Saisonphase. Nach fünf Partien mit nur einem Sieg und vier Niederlagen rangiert Weikendorf auf Tabellenplatz elf. Zuletzt setzte es Pleiten mit 0:6, 0:4, 0:3 und 2:4; lediglich ein 5:2-Erfolg brachte drei Punkte. Ehrenstrasser sprach offen über die Situation, die Entwicklungen im Kader und das Mannschaftsgefühl vor der kommenden Vorbereitungsphase.

Blick durch das Tornetz auf den Torwart

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Rückblick auf eine durchwachsene Hinrunde

Ehrenstrasser fasste die vergangenen Wochen so zusammen: Man habe einige Spiele unglücklich aus der Hand gegeben und in Umschaltmomenten zu viel zugelassen. Trotz der Gegentore erkannte der Co-Trainer klare Fortschritte: Die Defensive war häufig gefordert, doch das Team zeigte nach Rückschlägen Moral.

In der Tabelle konnte Weikendorf zuletzt wieder einen Platz gutmachen, nachdem man zwischenzeitlich auf Rang zwölf abgerutscht war. Der 5:2-Heimsieg war dabei ein wichtiges Signal, dass Kontrolle und Durchschlagskraft weiterhin vorhanden sind.

Zusammenhalt und neue Spieler als Lichtblicke

Auf die Frage nach der Stimmung in der Mannschaft reagierte Ehrenstrasser knapp, aber eindeutig: „Die Stimmung ist gut. Da gibt’s nichts.“ Trotz der jüngsten Niederlagen sieht er ein eingespieltes, motiviertes Kollektiv. Vier Stammspieler haben den Verein verlassen, fünf neue Akteure sind dazugekommen.

Deren Einbindung bewertet der Co-Trainer positiv: Die Neuen hätten sich gut eingefügt, und bereits im ersten Vorbereitungsspiel habe sich der Auftritt sehr stimmig angefühlt. Auch personell gibt es aus Trainersicht Entwarnung: „Nein, das ist alles okay“, kommentierte Ehrenstrasser die Verletzungssituation – ein wichtiges Signal vor der entscheidenden Saisonphase.

Blick auf die Konkurrenz und die kommende Phase

Als bislang stärkster Gegner erwies sich für Weikendorf der Tabellenführer. Das 2:4 aus Weikendorfer Sicht machte die Unterschiede in Effizienz und Konstanz zwar deutlich, zeigte aber auch, dass man phasenweise mithalten konnte. Mit Blick auf die nächsten Wochen will Weikendorf die positiven Ansätze der Vorbereitung nutzen, um den Abstand zum Mittelfeld zu verkleinern und die Defensive weiter zu stabilisieren.

In einer Liga, in der Kleinigkeiten über Sieg oder Niederlage entscheiden, könnte schon ein kompakterer Auftritt den Wendepunkt markieren. Ehrenstrassers ruhig-sachliche Einschätzungen verdeutlichen: In Weikendorf steht konstruktive Arbeit im Vordergrund – mit klarem Blick nach vorn, ohne Ausreden, aber mit festem Vertrauen in das eigene Mannschaftsgefühl.