Im Duell zwischen dem SC Breitensee und dem SC Markgrafneusiedl in der 2. Klasse Marchfeld sah Sektionsleiter Mathias Pinsolitsch einen zielstrebigen Auftritt seiner Mannschaft: großer Wille von Beginn an, viele eigene Großchancen, kaum Möglichkeiten für den Gegner. Ein frühes Führungstor gab den Ton an, das Endergebnis taxiert er als vollkommen verdient – auch wenn eine Elfmeterszene für Gesprächsstoff sorgte. Für die nächste Aufgabe formuliert er ein klares Auswärtsziel.

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„Der Gegner hatte kaum nennenswerte Chancen. Seitens Breitensee gab es viele Großchancen, die wir konsequent genutzt haben.” Dieser Eindruck spiegelte den Verlauf wider: Früh setzte der SCB das Zeichen, zur Pause stand es 3:0. Richard Kohl eröffnete in der 8. Minute, Dusan Krcho legte nach (15.), und Adam Bombicz stellte noch vor dem Seitenwechsel auf 3:0 (37.). Nach der Pause erhöhte Krcho auf 4:0 (51.). Markgrafneusiedl verkürzte durch Recep Dulda auf 4:1 (67.) – aus Pinsolitschs Sicht nach einem unberechtigten Strafstoß. Breitensee antwortete mit weiterem Offensivdruck: Krcho schnürte mit seinen Treffern zum 5:1 (80.) und 6:1 (83.) den Viererpack, den Schlusspunkt setzte Vanja Kanjuh zum 7:1 (92.).
Als einzigen Bruch sah Pinsolitsch eine rund zwanzigminütige Phase im zweiten Durchgang: Breitensee attackierte sehr hoch, blieb vorne aber zu oft hängen – Markgrafneusiedl kam so zu gefährlichen Kontern, die ungenutzt blieben. „Eine dieser Kontermöglichkeiten endete in einem Elfmeter, der meines Erachtens keiner war.” Zudem wurde am Spielfeldrand ein mögliches Handspiel vor dem zweiten Breitensee-Tor diskutiert; eine Wahrnehmung aus dem Gästeblock, die Pinsolitsch nicht bestätigen konnte. Weitere strittige Momente sah er nicht.
Bei ruhenden Bällen hob Pinsolitsch die Qualität der gegnerischen Eckbälle hervor: „Die Eckstöße von Markgrafneusiedl kamen sehr gut, wurden zum Glück für uns nicht verwertet. Seitens Breitensee gab es keine nennenswerten Freistöße.” Insgesamt war es kein hartes Spiel, vielmehr prägten schnelle Umschaltmomente den Auftritt der Hausherren. Für die unmittelbare Zukunft bleibt die Marschroute klar: den aktuellen Siegeswillen konservieren und auswärts die nächsten drei Punkte mitnehmen.