Spielberichte

Mathias Pinsolitsch (Sektionsleiter SC Breitensee): "Wir haben das Spiel verdient gewonnen"

SC Breitensee
SV Gänserndorf

In der 2. Klasse Marchfeld feierte der SC Breitensee am Samstag einen 6:3-Heimsieg gegen den SV Gänserndorf. Nach einer torreichen ersten Hälfte (Pausenstand 3:2) legten die Hausherren nach dem Seitenwechsel noch einmal zu und entschieden die Partie klar für sich. Sektionsleiter Mathias Pinsolitsch lobte die Leistung seiner Mannschaft, die „in der zweiten Hälfte die Überhand übernommen“ habe und sich „mit 6:3 völlig verdient“ belohnt habe. Für die Zuschauer war es ein offenes Offensivspektakel am Breitenseer Platz.

Rote Tribünensitze

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Fünf Treffer vor der Pause – Breitensee antwortet rechtzeitig

Vom Anpfiff weg ging es Schlag auf Schlag. Dusan Krcho stellte bereits in Minute 8 auf 1:0, doch Ajdin Mehic glich nur zwei Minuten später zum 1:1 aus. Gänserndorf blieb dran und drehte die Partie durch Manuel Kogler (19.) auf 1:2. Breitensee ließ sich davon nicht beirren: Samuel Enrique Mago Gimenez traf in der 26. Minute zum 2:2, ehe Manfred Steiner unmittelbar vor der Pause das 3:2 (45.) fixierte. Pinsolitsch ordnete die wilde erste Hälfte so ein: „Wir sind gegen den Wind ein wenig dominanter gewesen.“ Besonders blieb ihm ein Gänserndorfer Weitschuss in Erinnerung: „Das war ein sensationeller Treffer, von der Mittellinie genau ins Kreuzeck – der Wind hat da sicher mitgeholfen.“ Auch beim 2:2 sah er große Klasse seiner Elf: „Unser zweites Tor war ein weiter Ball, der Tormann wurde überhoben – ebenfalls ein wunderschöner Treffer.“

Nach dem 3:3 legt Breitensee zu – Bombicz schnürt den Doppelpack

Nach der Pause kamen die Gäste noch einmal zurück: Dominik Garic besorgte in der 57. Minute das 3:3. Doch Breitensee hatte sofort eine Antwort parat. In Minute 69 traf Adam Bombicz zum 4:3 – „entscheidend war der Elfmeter zum 4:3, mit diesem Tor war das Spiel eigentlich entschieden“, betonte Pinsolitsch. Breitensee blieb am Drücker, nutzte den Schwung und legte durch Bombicz nur fünf Minuten später das 5:3 (74.) nach. Den Schlusspunkt setzte Lubomir Gogolak zum 6:3 in der 84. Minute. Aus Sicht des Sektionsleiters machte sich die bessere Kraft und Breite bemerkbar: „In der zweiten Hälfte ist Gänserndorf kraftmäßig eingegangen. Wir haben die Überhand übernommen und verdient 6:3 gewonnen.“ Auch die Joker stachen: „Die Wechsel mit Lubomir Gogolak und Elias Schendlinger haben frischen Wind gebracht und den Gegner vor unlösbare Aufgaben gestellt.“

Pinsolitsch lobt Kampfgeist, anerkennt Effizienz des Gegners und blickt nach vorne

Bei allem Offensivfeuerwerk hob Pinsolitsch vor allem die Arbeit seiner Mannschaft hervor: „Der Kampfgeist war heute sehr, sehr gut.“ Gleichzeitig fand er faire Worte für den Gegner: „Gänserndorf war sehr effizient bei der Torchancenverwertung.“ Mit Blick auf die Spielleitung meinte er nüchtern: „Die Schiedsrichterleistung war an und für sich okay.“ Der Heimsieg passt für ihn ins Bild: „Für die Zuschauer war es wieder ein torreiches Spiel – wie immer, wenn Breitensee zu Hause spielt – mit einem glücklichen Sieg für uns, der aufgrund der zweiten Hälfte komplett verdient war.“ Breitensee hat sich mit diesem Auftritt oben behauptet, zeigte nach dem Ausgleich sofort Reaktion und nutzte die Chancen eiskalt. Mit diesem Selbstvertrauen geht Breitensee in die letzten Runden, wo es darum geht, diese Mischung aus Mut, Wucht und kalter Schnauze zu bestätigen.

2. Klasse Marchfeld: Breitensee : Gänserndorf - 6:3 (3:2)

  • 84
    Lubomir Gogolak 6:3
  • 74
    Adam Bombicz 5:3
  • 69
    Adam Bombicz 4:3
  • 57
    Dominik Garic 3:3
  • 45
    Manfred Steiner 3:2
  • 26
    Samuel Enrique Mago Gimenez 2:2
  • 19
    Manuel Kogler 1:2
  • 10
    Ajdin Mehic 1:1
  • 8
    Dusan Krcho 1:0