In der 2. Klasse Marchfeld hat ATSV Weikendorf gegen SV Großschweinbarth klar mit 0:7 verloren. Für Trainer Christoph Machal lag der Schlüssel früh auf dem Platz: Das 1:0 in der 4. Minute gab seiner Mannschaft sofort Sicherheit. Danach blieb Großschweinbarth über weite Strecken das aktivere Team, ließ hinten kaum etwas zu und baute den Vorsprung bis zum Schlusspfiff konsequent aus.

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Großschweinbarth hatte vom Start weg genau jenen Beginn, den man auswärts braucht. Schon in der 4. Minute traf Manfred Romstorfer zum 0:1, und Machal machte nach dem Spiel keinen Hehl daraus, wie wichtig dieser Moment war. "Wir haben schnell das 1:0 gemacht. Das hat uns natürlich für den weiteren Spielverlauf geholfen", sagte der Trainer. Gleichzeitig blieb seine Mannschaft nicht bei dieser frühen Führung stehen. Machal sprach von einer disziplinierten ersten Hälfte, in der seine Elf weitere Möglichkeiten herausspielte. Noch vor der Pause legte Stefan Krickl in der 30. Minute nach und erhöhte auf 0:2. Mit diesem Vorsprung ging es auch in die Kabinen.
Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich am Bild wenig. Großschweinbarth blieb am Drücker und belohnte sich diesmal rasch für den Aufwand. Fünf Minuten nach Wiederbeginn traf erneut Krickl zum 0:3, und damit war die Partie noch deutlicher auf die Seite der Gäste gekippt. Rene Stejskal stellte in der 66. Minute auf 0:4, ehe Karl Geritzer binnen kurzer Zeit mit seinem Doppelpack in der 75. und 77. Minute weiter nachlegte. Den Schlusspunkt setzte Adrian Kral in der 82. Minute zum 0:7. Für Machal war genau das ein wesentlicher Punkt: "Das frühe 1:0 war natürlich der wichtigste Moment, und wir haben dann nicht aufgehört zu spielen. Wir haben viele Chancen kreiert und in der zweiten Halbzeit unsere Chancen auch genutzt."
Dass der Sieg am Ende so deutlich ausfiel, erklärte der Trainer vor allem mit der Art, wie seine Mannschaft die Partie angenommen hat. "Wir haben den Ball gut laufen gelassen, uns in der Offensive gut bewegt, defensiv nicht wirklich viel zugelassen und sind am Drücker geblieben", sagte Machal. Gerade dieser Mix aus sauberem Spiel nach vorne und konsequenter Arbeit gegen den Ball war aus seiner Sicht entscheidend. Gleichzeitig ordnete er den Gegner trotz des klaren Resultats respektvoll ein. "Es ist grundsätzlich nie einfach, in Weikendorf zu gewinnen. Weikendorf ist eine disziplinierte Mannschaft, die viel über den Kampf kommt, aber auch gute Fußballer in ihren Reihen hat." Umso mehr hob er hervor, dass seine Elf "mit voller Konzentration gespielt und zielstrebig nach vorne" aufgetreten sei. Diskussionen über den Schiedsrichter wollte Machal keine aufmachen: Nennenswerte Szenen, die das Spiel in eine andere Richtung hätten bringen können, habe es aus seiner Sicht nicht gegeben. So blieb unter dem Strich ein Auswärtssieg, den Großschweinbarth vom frühen Treffer an kontrolliert aufbaute und am Ende auch in dieser Höhe verdient mitnahm.