In der 2. Klasse Mostviertel hat der SCU Wallsee am Freitagabend gegen Amstetten SKU II mit 7:0 gewonnen und damit auch im zweiten Saisonspiel voll angeschrieben. Trainer Florian Palme sah vor allem den frühen Doppelschlag als Schlüssel für den klaren Heimsieg. Danach, so seine Einschätzung, spielte seine Mannschaft die Partie mit Ruhe, Erfahrung und einer spürbaren Geschlossenheit fertig.

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Für den SCU Wallsee begann der Abend praktisch nach Maß. Schon in der 2. Minute brachte Thomas Fehringer die Heimischen in Führung, drei Minuten später legte Lukas Hapal das 2:0 nach. Genau diese Anfangsphase stellte Florian Palme nach dem Spiel in den Mittelpunkt. „Wir sind gut ins Spiel gestartet und in Führung gegangen. Das hat uns einfach in die Karten gespielt“, sagte der Trainer. Für ihn war damit schon sehr früh zu sehen, in welche Richtung die Partie laufen würde. „Die ersten zwei Tore waren ausschlaggebend. Danach war es einfach befreiter“, erklärte Palme weiter. Der frühe Vorsprung gab dem SCU Wallsee Sicherheit, und genau diese Sicherheit war laut dem Trainer dann auch der Grund, warum sein Team nicht mehr aus der Spur kam. „Nach dem 2:0 hat man gesehen: Wenn wir dranbleiben, werden wir dieses Spiel gewinnen.“ Dieser Satz passte gut zu den ersten Minuten, denn der SCU Wallsee war sofort im Spiel und legte die Basis für einen Abend, an dem es für Amstetten SKU II von Beginn an schwierig wurde.
Nach dem starken Start blieb der SCU Wallsee auf Kurs und ließ keinen Zweifel daran, dass der Vorsprung nicht mehr hergegeben werden sollte. Lange vor der Halbzeit wurde der Unterschied auch am Ergebnis deutlich. In der 37. Minute traf Lukas Hapal zum 3:0 und schnürte damit seinen Doppelpack, wenig später erhöhte Kevin Huber in der 40. Minute auf 4:0. Mit diesem Stand ging es dann auch in die Pause. Florian Palme ordnete den klaren Verlauf nicht mit einzelnen Glanzpunkten ein, sondern mit der gesamten Art, wie seine Mannschaft auftrat. „Wir waren einfach die reifere Mannschaft“, sagte der Trainer. Er verwies dabei auch auf den Gegner und sprach von einem jungen Team, bei dem man die fehlende Erfahrung in manchen Aktionen gesehen habe. Zugleich hob er hervor, dass Amstetten SKU II schon stärkere Auftritte gezeigt habe als diesmal. Gerade deshalb war er mit der Souveränität seines Teams zufrieden, denn der SCU Wallsee nutzte die Lage konsequent aus und ließ die Partie nie kippen. Aus Sicht des Trainers war das kein wilder Schlagabtausch, sondern ein Spiel, das seine Mannschaft nach der Führung kontrolliert in die richtige Richtung brachte.
Auch nach der Pause ließ der SCU Wallsee nicht nach. Kevin Huber erhöhte in der 72. Minute auf 5:0, Thomas Fehringer traf in der 76. Minute zum 6:0 und setzte in der 90. Minute mit seinem dritten Treffer auch den Schlusspunkt zum 7:0. Damit standen am Ende drei verschiedene Torschützen im Mittelpunkt des Ergebnisses, doch Florian Palme wollte den Abend ausdrücklich nicht auf einzelne Namen reduzieren. „Vom Tormann bis zu den Stürmern, jede Position und auch die Wechselspieler waren eine Stärke“, sagte er und stellte damit die gesamte Mannschaft in den Vordergrund. Auch sonst fiel seine Bilanz klar aus. „Man sieht, dass es von Woche zu Woche mehr zusammengeht“, meinte der Trainer. Trotz des deutlichen Ergebnisses wollte er den Sieg nicht größer machen, als er ist. „Potenzial gibt es immer. Auch nach einem 7:0-Sieg gibt es Dinge, an denen wir arbeiten können.“ Dazu passte auch sein kurzer Hinweis auf den Rahmen der Partie. „Ansonsten war es ein faires Spiel.“ Für den SCU Wallsee ist dieser Abend damit nicht nur ein klarer Heimsieg, sondern auch ein starker Start in die Saison. Nach zwei Runden steht der SCU Wallsee mit sechs Punkten an der Spitze, und die Aussagen von Florian Palme klangen so, als wolle seine Mannschaft genau dort nicht nur kurz vorbeischauen.