Spielberichte

Thomas Fink über Perchtoldsdorf II: „Fünf Punkte mehr“ – mit Zuversicht in die Rückrunde

Perchtoldsdorf II

In der 2. Klasse Ost-Mitte zieht Thomas Fink, Trainer von Perchtoldsdorf II, eine gemischte Bilanz der bisherigen Saison. Die junge Mannschaft steht nach elf Spielen mit 14 Punkten auf dem achten Tabellenplatz und zeigte in der Hinrunde Licht und Schatten. Nach einem 0:0 gegen Gumpoldskirchen zum Abschluss der Herbstsaison blickt Fink mit Zuversicht auf die kommenden Aufgaben. Besonders betont er den Zusammenhalt im Team und das stetige Lernen einer der jüngsten Mannschaften der Liga. Gegner wie SC Brunn/Geb. II, SC Münchendorf, SVg Guntramsdorf und SC Ebergassing forderten die Perchtoldsdorfer in den letzten Wochen, wobei die Siege gegen Münchendorf und Ebergassing deutliche Entwicklungsschritte unterstrichen.

Ball mit Fußballschuhen

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Junge Mannschaft mit Entwicklungspotenzial

„Die Hinrunde war sehr durchwachsen, weil wir die jüngste Mannschaft in der Liga sind“, beschreibt Fink die Ausgangslage seines Teams. Entsprechend bewertet er die Fortschritte im Sinne eines langfristigen Aufbaus. Trotz wechselhafter Ergebnisse habe seine Elf „viel gelernt“ und spiele mittlerweile „reifer und strukturierter“. In den letzten fünf Partien gelangen wichtige Siege und ein Unentschieden, die nicht nur Punkte brachten, sondern auch Selbstvertrauen.

Besonders positiv sei, dass die Mannschaft weitgehend zusammenbleibe, so Fink: „Wir haben zwei Spieler in die KM I gebracht, aber auch drei Neuzugänge, die uns verstärken werden.“ Diese Mischung aus Talentförderung und gezielter Verstärkung sei entscheidend, um sich in der Liga zu etablieren.

Teamgeist und personelle Entwicklungen

Die interne Stimmung bleibt laut Fink ein wichtiger Erfolgsfaktor. „Die Stimmung ist gut, wir sind zuversichtlich. Die Spieler freuen sich schon auf die Rückrunde“, beschreibt er die Atmosphäre im Team. Der Trainer verweist zudem auf eine personelle Erweiterung im Betreuerstab: Ein zusätzlicher Co-Trainer ist hinzugekommen, um die Trainingsarbeit zu intensivieren und neue Impulse zu setzen.

Drei angeschlagene Spieler kehren nach und nach zurück, was die Kaderoptionen erweitert. Fink lobt insbesondere den menschlichen Zusammenhalt: „Wir sind auf der menschlichen Ebene sehr zusammengewachsen – es passt einfach.“ Diese Geschlossenheit sei der Schlüssel für den nächsten Entwicklungsschritt.

Blick nach vorn: Fünf Punkte mehr als Zielmarke

Als klar definiertes Ziel nennt Fink, in der Rückrunde mindestens fünf Punkte mehr als in der Hinrunde zu holen. Diese Vorgabe soll nicht nur sportlich motivieren, sondern auch zeigen, dass das junge Team auf dem richtigen Weg ist. Die bisherigen Gegner spiegeln die Leistungsdichte der Liga wider: Während SC Münchendorf und SC Ebergassing knapp besiegt wurden, gab es gegen SVg Guntramsdorf – das Fink als „taktisch gut eingestellt“ bezeichnet – und SC Brunn/Geb. II Niederlagen. Das Remis gegen Gumpoldskirchen beendete die Hinserie mit einem kleinen Aufwärtstrend.

Fink bleibt optimistisch: „Wir wollen in der Rückrunde weiter wachsen, spielerisch und menschlich.“ Mit dieser Einstellung will Perchtoldsdorf II im Frühjahr den nächsten Schritt machen – und jene fünf Punkte mehr holen, die für den Coach als Beleg nachhaltiger Weiterentwicklung stehen.