Spielberichte

Christian Gruber (Trainer FC Laxenburg): 'Endlich verdiente drei Punkte'

FC Laxenburg
ASV Hinterbrühl

Deutliches Lebenszeichen von FC Laxenburg in der 2. Klasse Ost-Mitte: Gegen den ASV Hinterbrühl drehten die Laxenburger ein frühes 0:1 in ein klares 5:1. Nach einem wackeligen Start legte die Gruber-Elf noch vor der Pause das Fundament und blieb nach dem Seitenwechsel am Drücker. „Wir waren spielpräsenter und hatten Offensivdrang“, resümierte Trainer Christian Gruber, der sich vor allem über die Konsequenz im letzten Drittel freute – und über einen Dreifachtorschützen, der den Unterschied ausmachte.

Fußballspieler holt zum Schuss aus

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Früher Schock, dann dreht Kamali die Partie vor der Pause

Der Auftakt ging nach hinten los: Schon in Minute 7 lag Laxenburg zurück, als Erik Riegler für Hinterbrühl zum 0:1 traf. „Wir sind schwierig reingekommen, weil wir gleich ein Gegentor kassiert haben“, sagte Christian Gruber. Die Reaktion folgte prompt. In der 12. Minute stellte Mehmet Kamali auf 1:1, und von da an kippte die Partie. „Ab dem Moment haben wir den Ball Richtung gegnerisches Tor gebracht, waren offensiv präsent und haben unsere Tore gemacht.“ Patrick Freis drehte das Match in Minute 24 auf 2:1, Kamali legte in der 38. Minute zum 3:1 nach. Zur Pause war die Richtung klar. Gruber hob dabei zwei Aktionen besonders hervor: „Mir fällt der Weitschuss von Mehmet Kamali ein, wo er sich auch allein durchtankt. Genauso das Abspiel von Adrian Friedrich auf Patrick Freis – sehr uneigennützig, gute Teamleistung.“

Nach dem Seitenwechsel schnell nachgelegt und den Deckel draufgemacht

Wer nach der Pause auf einen Hinterbrühler Sturmlauf gehofft hatte, wurde früh gebremst. Laxenburg legte in Minute 48 nach, erneut durch Kamali zum 4:1 – sein Hattrick war perfekt, die Partie praktisch entschieden. Spätestens als Patrick Freis in der 73. Minute zum 5:1 einschob, war die Messe gelesen. „Ab dem Moment, wo wir offensiv unsere Möglichkeiten ausgespielt haben, hat es besser funktioniert – endlich sind die Tore gelungen“, erklärte Gruber. Zufrieden war er mit dem Vorwärtsgang, mahnte aber auch: „Gut funktioniert hat unser Offensivdrang, aber wir müssen an der Chancenverwertung arbeiten. Wir dürfen nicht zu viele Abschlüsse des Gegners zulassen. Da ist noch viel Luft nach oben.“ Zum Gegner blieb er nüchtern: „Eigentlich nichts – weder negativ noch positiv.“ Und zur Leitung: „Man kann sicher diskutieren; heute war es nicht spielentscheidend. Insgesamt müsste man die Qualität im Schiedsrichterwesen heben.“

Loew als Dauerläufer, Tabellenbild und Ausblick nach dem Kantersieg

Neben den Torschützen rückte Gruber einen Mann besonders ins Licht: „Ich möchte einen Spieler hervorheben: Nikolas Loew rennt wie eine Maschine auf und ab und ruft seit Wochen seine Leistung ab. Hut ab vor diesem Spieler.“ Der Sieg tut den Laxenburgern auch mit Blick auf die Tabelle gut: Laut aktuellem Stand rangiert Laxenburg auf Platz acht, Hinterbrühl auf Rang elf. Es war ein Abend, an dem die Hausherren die Partie über weite Strecken kontrollierten und sich diesmal für ihren Aufwand belohnten. Oder wie es der Trainer zusammenfasste: „Ganz klar: Wir haben mehr Tore gemacht, waren spielpräsenter und hatten Offensivdrang.“ Der Auftrag für die nächsten Wochen ist klar formuliert – „weiter soll’s so gehen“ –, idealerweise mit derselben Konsequenz im Strafraum und der gleichen Energie gegen den Ball.

2. Klasse Ost-Mitte: Laxenburg : ASV Hinterbrühl - 5:1 (3:1)

  • 73
    Patrick Freis 5:1
  • 48
    Mehmet Kamali 4:1
  • 38
    Mehmet Kamali 3:1
  • 24
    Patrick Freis 2:1
  • 12
    Mehmet Kamali 1:1
  • 7
    Erik Riegler 0:1