In der 2. Klasse Ost hat Herbert Langer beim SC Margarethen/M. in nur einem halben Jahr als Trainer einen bemerkenswerten Aufschwung angestoßen. Der inzwischen zurückgetretene Coach blickt mit Zufriedenheit zurück und schildert eine Phase, in der Teamgeist und Zusammenhalt im Vordergrund standen. Trotz der aktuellen Platzierung in der unteren Tabellenregion blieb die Entwicklung positiv – fünf Zähler sind für Langer viel, gerade für einen Klub, der zuvor laut seiner Einschätzung fast 2 Jahre sieglos und ohne Punkte geblieben war. Sportlich hat er das Kapitel abgeschlossen, doch er blickt mit gutem Gefühl auf seine Zeit an der Seitenlinie zurück.

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Langer beschreibt die vergangenen Monate als Abschnitt stetigen Fortschritts: „Das Team hat große Fortschritte gemacht.“ Seit Ende November ist er nicht mehr Trainer des Vereins, die Erinnerungen bleiben jedoch positiv.
Regelmäßig standen zwischen 25 und 30 Spieler im Training – ein deutliches Zeichen für Zusammenhalt und Motivation. Die Mischung aus erfahrenen Kräften und jungen Talenten habe als funktionierende Einheit überzeugt; besonders die jungen Spieler nutzten ihre Chance.
Unter Langers Leitung erzielte der SC Margarethen/M. mehrere Achtungserfolge. Den Anfang machte ein 3:3, gefolgt von weiteren Zählern, die das Punktekonto auf fünf erhöhten – für Langer „ doch deutlich mehr als die Jahre davor“. Zuletzt standen ein Sieg, mehrere knappe Niederlagen und zwei Unentschieden zu Buche.
In der aktuellen Tabelle rangiert der SC Margarethen/M. auf Platz 12. Langer bewertet die Entwicklung als klaren Schritt nach vorn. Er habe eine Mannschaft übergeben, die nach schwierigen Jahren wieder Selbstvertrauen gefasst hat.
Die Mannschaft selbst sei zur Hauptfigur des Erfolgs geworden: „Die stärkste Einheit war das Team.“ Besonders nennenswert war dabei der Tormann, welcher durch starke Auftritte Stabilität brachte. Verletzungen waren kein gravierendes Thema – kleinere Ausfälle wurden dank des guten Klimas im Kader kompensiert. Langer nennt die gute Stimmung „ideal“ für den nächsten Trainer.
Aber auch manche Gegner hätten mit jungen, entwicklungsfähigen Spielern überzeugt. Für ihn persönlich ist das Kapitel SC Margarethen/M. abgeschlossen, der Rückblick fällt jedoch wohlwollend aus: Aufbruchstimmung mit Teamgeist, ein Verein, der aus schwierigen Jahren neue Kraft geschöpft hat. „Ich lasse mich überraschen, was noch kommt“, sagt Langer – gelassen und zufrieden mit dem, was er hinterlassen hat.