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„Aufschwung ist sicher da“: SC Au/Leithagebirge – Andreas Zwiletitsch blickt optimistisch voraus

SC Au/L.

In der 2. Klasse Ost zieht Andreas Zwiletitsch, Sektionsleiter-Stellvertreter des SC Au/Leithagebirge, ein ehrliches Zwischenfazit zur bisherigen Saison. Nach einem wechselhaften Start holte die Mannschaft zuletzt mit Siegen gegen den SC Lanzendorf und den ASK Schwadorf wichtige Punkte, setzte sich im Mittelfeld fest und stellte den Anschluss an die oberen Tabellenregionen her. Zwiletitsch spricht offen über Entwicklungen im Verein, personelle Veränderungen und die Erwartungen an das Frühjahr. Trotz einiger Abgänge ist der Optimismus im Klub deutlich spürbar.

Tormann beim Abstoß

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Aufschwung nach schwieriger Phase

In den vergangenen Wochen gelang dem SC Au/Leithagebirge die Trendwende. Auf Niederlagen gegen den ATSV Fischamend und den ASV Petronell folgten starke Auftritte gegen den SV Prellenkirchen, den SC Lanzendorf und zuletzt den ASK Schwadorf.

Drei Siege aus fünf Spielen geben Anlass zur Zuversicht. Zwiletitsch fasst die Entwicklung nüchtern zusammen: „Die Spiele hätten sicher besser ausfallen können und die Punktesituation hätte auch besser sein können.“ Doch die jüngsten Resultate zeigen, dass die Richtung stimmt. Die Stimmung im Team sei klar verbessert: „Aufschwung ist sicher da.“

Neue Gesichter und Rückkehr des Trainers

Im Winter tat sich beim SC Au/Leithagebirge einiges. Zwiletitsch berichtet von einem spürbaren Umbruch im Kader: „Fünf Spieler sind gegangen, es sind neue dazugekommen.“ Da der Trainingsstart noch bevorsteht, lässt sich derzeit schwer beurteilen, wie rasch sich die Neuzugänge integrieren werden.

Bemerkenswert ist die Rückkehr des früheren Trainers, der nach einem halben Jahr Pause wieder an die Seitenlinie tritt. Weitere strukturelle Veränderungen habe es im Vereinsumfeld nicht gegeben. Personell kann der Klub zum Trainingsauftakt auf ein komplettes, verletzungsfreies Team bauen – ein Pluspunkt für die kommende Phase.

Ausgeglichene Liga und vorsichtiger Optimismus

In der 2. Klasse Ost liegt der SC Au/Leithagebirge derzeit auf Rang sechs mit 20 Punkten aus zwölf Spielen, punktgleich mit Sarasdorf/Stixneusiedl und nur einen Zähler hinter dem ASK Schwadorf. Damit bleibt die Konkurrenz um die Topplätze eng beieinander. Zwiletitsch sieht in dieser Ausgeglichenheit sowohl Herausforderung als auch Chance: „In der Liga kann jeder jeden schlagen.“

Auf eindrucksvolle Auftritte einzelner Akteure wollte er sich nicht festlegen – in Au zählt der Teamgedanke. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Hinrunde hofft er auf eine weitere Steigerung im Frühjahr: „Wir hoffen, dass wir noch ein paar Plätze weiter vorwärts gehen.“

Ausblick auf die Rückrunde

Mit der Rückkehr des Trainers und einem weitgehend kompletten Kader blickt der SC Au/Leithagebirge optimistisch auf die kommenden Wochen. Auch wenn sich die Neuzugänge erst beweisen müssen, ist das Ziel klar: Stabilität und Konstanz. Die jüngsten Siege haben gezeigt, welches Potenzial in dieser Mannschaft steckt. In einer Liga, in der jedes Spiel hart umkämpft ist, könnte der eingeschlagene Weg der Schlüssel zum Erfolg sein. Die Basis stimmt – nun gilt es, das Momentum zu nutzen und den Aufschwung in der Rückrunde fortzusetzen.