Der aktuelle Tabellenführer der 2. Klasse Ost, ATSV Fischamend, blickt zur Saisonhälfte mit Zuversicht auf das Frühjahr. Im Gespräch beschreibt Obmann Johann Bäuml den bisherigen Verlauf der Spielzeit als positiv und hebt vor allem das enge Zusammenspiel von Trainer und Team hervor. Die Mannschaft führt mit 31 Punkten aus zwölf Spielen die Liga an und liegt damit knapp vor den Verfolgern. Nach drei Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage in den letzten fünf Begegnungen geht der Verein mit einer stabilen Formkurve in die Vorbereitung auf die Rückrunde. Die Stimmung innerhalb des Teams bewertet Bäuml als „natürlich gut“, was den Erfolg an der Tabellenspitze zusätzlich unterstreicht.

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Nach einem durchwachsenen Saisonstart gelang es Fischamend, sich ab der vierten Runde wieder in der Spitzengruppe festzusetzen. Das Team beendete jede der letzten neun Runden auf Platz eins und konnte in diesem Zeitraum deutliche Erfolge feiern. Besonders wichtig waren aufeinanderfolgende Siege gegen direkte Konkurrenten, durch die der Vorsprung auf die Verfolger ausgebaut wurde.
Das jüngste Duell endete remis, womit der Spitzenrang jedoch erfolgreich verteidigt wurde. Mit insgesamt 31 Punkten und einer konstanten Defensive zeigte die Mannschaft überaus stabile Leistungen – kein Zufall, wie Bäuml betont: „Die Zusammenarbeit zwischen Trainer und Mannschaft funktioniert sehr gut.“
Im Interview widerstand der Obmann bewusst der Versuchung, einzelne Spieler hervorzuheben. „An und für sich nein. Wir haben ein gutes Kollektiv und möchten niemanden bevorzugen“, betonte Bäuml. Diese Haltung spiegelt die Geschlossenheit wider, mit der Fischamend in der 2. Klasse Ost bislang auftritt. Auch personell bleibt der Verein ruhig: Es sind nur geringfügige Änderungen im Kader vorgesehen, wie Bäuml bestätigte.
Verletzungssorgen gibt es derzeit keine – „momentan nicht“, sagte der Vereinschef und ergänzte, dass die Mannschaft vor drei Tagen mit ihrer Vorbereitung auf das Frühjahr begonnen habe. Das Umfeld blieb ebenso unverändert; strukturelle oder personelle Änderungen innerhalb des Betreuerteams gab es laut Bäuml keine.
Als Ligaprimus möchte Fischamend seine Position in der zweiten Saisonhälfte behaupten. Die vom Obmann hervorgehobene Stabilität könnte dabei zum entscheidenden Vorteil werden. Dass es dem Team gelingt, auch nach Rückschlägen – etwa nach einzelnen Niederlagen – schnell wieder Siege einzufahren, spricht für mentale Stärke. Im Verein herrscht laut Bäuml ein positives Klima: „Ja, gut. Natürlich gut“, beschreibt er die Stimmung.
Mit dieser Gelassenheit und dem Fokus auf kollektive Geschlossenheit soll der Spitzenplatz auch in den kommenden Wochen verteidigt werden. Auf und neben dem Platz hat sich beim ATSV Fischamend wenig verändert – und genau das ist derzeit offenbar das Erfolgsrezept eines Vereins, der seinen Erfolg auf einer starken Einheit und klaren Strukturen aufbaut.