Zum Frühjahrsauftakt in der 2. Klasse Ost gegen den SC Rohrau/Gerhaus schildert Stefan Owesny, Trainer des FK Hainburg, ein intensives, aber faires Duell gegen einen sehr unangehemen Gegner. Sein Team hatte zu Beginn Probleme in den defensiven Zweikämpfen und geriet früh in Rückstand, fand dann jedoch zunehmend Zugriff. Geduld und Fokus seien für die nächsten Wochen zentral; der verdiente Auftaktsieg zum Start gebe spürbaren Rückenwind. Rund 250 Zuschauer sorgten für eine stimmige Kulisse, die Spannung kulminierte in einer packenden Schlussphase.

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Hainburg brauchte nach dem 0:1 durch Ibrahim Buljubasic einige Minuten, um sich zu fangen, kam jedoch noch vor der Pause besser ins Spiel. Der Ausgleich fiel mit etwas Mithilfe des gegnerischen Torhüters, kurz vor der Pause lag sogar das 2:1 in der Luft. Nach Umstellungen in der Pause zeigte die zweite Halbzeit ein deutlich strukturierteres, zielstrebigeres Hainburg. Owesny bilanziert: "Es war ein sehr faires Spiel aber doch mit intensiven Zweikämpfen. Vom Spielverlauf her denke ich, dass der Sieg in Ordnung geht, da wir ein deutliches Chancenplus hatten."
Beide Teams wurden über ruhende Bälle gefährlich; für Hainburg waren sie spielentscheidend. Der 1:1-Ausgleich ging auf Andras Kalina zurück, der späte Siegtreffer zum 2:1 nach einem Traumfreistoß ins Kreuzeck von Simon Owesny erlöste die Hainburger. Prägend blieb auch eine Szene nach einem Eckball mit zwei Lattentreffern binnen Sekunden: Nach dem ersten Lattenschuss könnte der Ball bereits hinter der Linie gewesen sein; aus Hainburger Sicht war das für den Schiedsrichter sehr schwer zu sehen. "Wir haben gegen Ende alles auf eine Karte gesetzt, ausschließlich Offensivspieler gebracht und sind dafür belohnt worden!"
Owesny lobt die Atmosphäre mit rund 250 Besuchern zum Frühjahrsauftakt und zeigte sich mit der Leitung des Spiels einverstanden: "Der Schiedsrichter hat eine sehr solide und unauffällige Leistung gezeigt." Zugleich verweist er auf die herausfordernden Platzverhältnisse nach dem Winter und eine enger gewordene Konkurrenz. Für die kommenden Wochen formuliert er klare Leitplanken: geduldig bleiben und auf die eigenen Abläufe fokussieren. "Ich bin der Meinung, dass sich beinahe alle Mannschaften in der Wintertransferzeit verstärkt haben und die Spiele noch enger werden könnten. Der Auftakt ins Frühjahr ist immer schwierig, da keiner so recht weiß wo er steht, wir sind sehr happy über die 3 Punkte."