Nach dem deutlichen 9:2 von FK Hainburg gegen SC Margarethen/M. in der 2. Klasse Ost ordnet Trainer Stefan Owesny den Abend nüchtern ein. Er spricht von einer von Beginn an überlegenen Vorstellung, hebt Konsequenz und ständigen Druck auf den Gegner hervor, warnt jedoch vor Euphorie: „Wir müssen das Spiel richtig einschätzen und dürfen jetzt nicht abheben.“ Den Blick richtet er bereits auf das nächste Auswärtsspiel: „Wir fahren drucklos hin und können dort nur überraschen.“

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„Wir waren von der ersten bis zur letzten Minute die klar überlegene Mannschaft und haben sehr früh für klare Verhältnisse gesorgt. In solchen Spielen ist eine frühe Führung immer von Vorteil.“ Der Eindruck bekam rasch Bestätigung: Andras Kalina stellte in der 13. Minute auf 1:0 und erhöhte nur zwei Minuten später auf 2:0. Christoph Hiermann legte in der 20. Minute das 3:0 nach. Kalina blieb unaufhaltsam, machte in der 29. Minute seinen Hattrick perfekt (4:0) und schnürte in der 35. Minute sogar den Viererpack zum 5:1. Dazwischen hatte sich SC Margarethen/M. durch Yunus Aslan in der 32. Minute auf 4:1 gemeldet. Kurz vor der Pause stellte Dominik Zelipsky in der 43. Minute auf 6:1, ehe Recep Sahin in der 45. Minute zum 6:2-Halbzeitstand traf.
In Owesnys Bewertung spielte Effizienz keine Nebenrolle, auch wenn sie das Resultat kaum schmälert: „Neben den neun Toren hatten wir noch zahlreiche Chancen – der Sieg hätte sogar noch höher ausfallen können. Aber mit neun Treffern darf man nicht unzufrieden sein. Der Gegner hat bisher nur einmal mehr Tore bekommen.“ Die Gegentreffer ordnete er klar ein: Beide fielen nach Standards – ein Elfmeter und ein Freistoß. „Beide Situationen kann man natürlich besser lösen, aber bei einem 9:2 mache ich der Mannschaft da keinen Vorwurf. Es war eine geschlossene Teamleistung, sehr positiv ist das wir fünf verschiedene Torschützen haben.“
Auch nach dem Seitenwechsel ließ Hainburg nicht nach. „Die Jungs sind mit der nötigen Ernsthaftigkeit drangeblieben, haben den Gegner nie unterschätzt und immer weiter aufs nächste Tor gespielt. Wir haben die Intensität hoch gehalten und nie aufgehört, diese Vorgabe haben sie toll umgesetzt.“ Simon Owesny traf in der 50. Minute zum 7:2 und legte in der 60. Minute das 8:2 nach, ehe Jozef Hovan in der 68. Minute mit dem 9:2 den Schlusspunkt setzte. Parallel bleibt der Coach bei seiner Linie: „Wir müssen den Sieg richtig einordnen und dürfen nicht abheben. Unser Fokus ist schon beim nächsten Spiel, dass wird eine völlig andere Aufgabe. Wir haben beim Titelaspiranten Hof nichts zu verlieren, aber viel zu gewinnen. Der Gegner muss, wir können!“ Für das kommende Auswärtsspiel gilt die Marschroute: drucklos, aber ambitioniert.