In der 2. Klasse Ost hat ASK Schwadorf 1936 am Montag gegen den ASV Petronell einen frühen Rückstand weggesteckt und sich noch mit 4:1 durchgesetzt. Trainer Marcus Schlosser machte nach dem Schlusspfiff genau daran den Schlüssel fest: „Wir haben unser Spiel trotz des frühen Rückstands weiter durchgezogen.“ Nach dem 0:1 zur Pause drehte Schwadorf die Partie mit vier Treffern nach Seitenwechsel und beendete die Herbstsaison an der Spitze.

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Schon nach drei Minuten lag Schwadorf zurück. Mario Sowa nutzte einen schweren Abwehrfehler zum 0:1, und genau diesen frühen Rückschlag hob Schlosser später auch als einzigen wirklichen Makel hervor. „Durch einen schweren Abwehrfehler gerieten wir relativ rasch in Rückstand“, sagte der Trainer. Entscheidend aus seiner Sicht war aber, dass seine Mannschaft danach nicht hektisch wurde. Schwadorf zog den eigenen Plan weiter durch, setzte Petronell unter Druck und kam schon vor der Pause zu mehreren klaren Möglichkeiten. Nach einem Eckball kam Michal Skarupa frei zum Kopfball, brachte den Ball aber nicht aufs Tor. Kurz darauf vergab Zaker Malekzada freistehend, und auch der Nachschuss landete nur an der Stange. So blieb es trotz klarer Feldvorteile bis zur Pause beim 0:1.
Dass die Gastgeber dieses Spiel noch drehen würden, war für Schlosser nur eine Frage der Zeit. „Wir diktierten das Spiel von Beginn bis zum Ende“, sagte er, und nach dem Seitenwechsel schlug sich das dann auch am Ergebnis nieder. In der 58. Minute traf Martin Bauer zum Ausgleich, als er den Ball von der rechten Seite ins lange Kreuzeck setzte. Danach blieb Schwadorf am Drücker und bekam in Minute 72 die verdiente Führung: Severin Zelenak verwandelte einen Freistoß direkt zum 2:1. Petronell kam laut Schlosser auch in dieser Phase kaum einmal in die Nähe des Strafraums, während Schwadorf weiter Chancen herausspielte. In der Schlussphase legten die Gastgeber dann noch zweimal nach. Patrick Minar traf in der 83. Minute nach einer Standardsituation zum 3:1, nur wenig später setzte Denis Pecho mit einem Lupfer über den Tormann den Schlusspunkt zum 4:1.
Für den Schwadorf-Coach war der Unterschied klar erkennbar. „Wir haben unseren Matchplan besser umgesetzt und unsere Stärken ausgespielt“, sagte Schlosser. Er sprach von gutem Kombinationsspiel, viel Laufarbeit und einer Mannschaft, die die Zweikämpfe angenommen habe, obwohl Petronell robust und sehr defensiv auftrat. Gleichzeitig machte er kein Geheimnis daraus, dass das 4:1 aus seiner Sicht sogar noch höher hätte ausfallen können. „Wir hätten den Sack schon viel früher zumachen müssen“, meinte er mit Blick auf die vergebenen Möglichkeiten. Umso zufriedener fiel sein Gesamtfazit aus: Trotz fünf fehlender Spieler habe seine Elf eine „sehr starke Herbstsaison“ gespielt, sich die Topplatzierung verdient und könne mit diesem 4:1 als Herbstmeister sehr zufrieden sein.