Im Duell zwischen Gaubitsch und Guntersdorf in der 2. Klasse Pulkau-/Schmidatal schildert Obmann Florian Uhl eine Partie, die lange offen blieb und erst nach der Pause eine klare Richtung nahm: zunächst ausgeglichen, danach über Standards zielstrebig – ehe eine Gelb-Rote Karte gegen Guntersdorf die Entscheidung begünstigte. Uhl lobt die mannschaftliche Reife, hebt Lauf- und Fleißarbeit einzelner Akteure hervor und betont zugleich den Respekt vor einem Gegner, der es seinem Team traditionell schwer macht.

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Der Abend begann eng und mit viel Geduld auf beiden Seiten. Zur Pause stand es 0:0 – ein Spiegel einer körperlichen, taktisch disziplinierten Anfangsphase ohne große Vorteile für eines der Teams. Nach Wiederbeginn kippte die Partie in klaren Momenten: In der 55. Minute brachte David Ledecky Gaubitsch mit 1:0 in Führung, und als in der 67. Minute Tomas Oklestek zum 2:0 nachlegte, bekam das zuvor enge Spiel die Statik, die Uhl beschreibt. Der Obmann ordnet die Wende sachlich ein: Standards seien der Schlüssel gewesen – zwei präzise ausgeführte ruhende Bälle, die dem Spiel die entscheidende Richtung gaben und Sicherheit verliehen.
Mit dem Zwei-Tore-Polster verschob sich die Dynamik spürbar; die Gelb-Rote Karte gegen Guntersdorf um die 75. Minute tat ihr Übriges. „Nach dem Stand von 2:0 und der Gelb-Roten Karte war das Spiel für uns entschieden“, fasst Uhl zusammen. In der Nachspielzeit setzte Manuel Nekam in der 93. Minute den Schlusspunkt zum 3:0. Trotz der klaren Tordifferenz bleibt Uhl im Urteil maßvoll: Das Endergebnis sei vielleicht etwas zu hoch, doch aufgrund der zweiten Halbzeit und der Effizienz bei Standards gehe der Sieg in Ordnung. Es war ein schweres, enges Duell – entschieden in den Details.
Uhl verweist auf kollektive Disziplin und konsequente Arbeit gegen den Ball – verbunden mit einem klaren Lob für den Gegner: Gegen Guntersdorf tue man sich traditionell schwer, es sei eine sehr gute Mannschaft mit gefährlichen Einzelspielern im Sturm. Die eigenen Vorgaben seien über weite Strecken hervorragend umgesetzt worden. Individuell hebt der Obmann einen unermüdlichen Antreiber hervor: Noah Waismayer war äußerst fleißig, lief viele Wege und öffnete immer wieder Räume. Zudem überzeugten die Angreifer Tomas Oklestek und David Ledecky, die nach der Pause die Weichen stellten. Positiv fällt auch der Kaderblick aus: Patrik Strick war gesperrt, kehrt aber nächste Woche zurück – Gaubitsch dürfte somit wieder vollzählig antreten.