In der 2. Klasse Pulkau-/Schmidatal traf der SC Sparkasse Enzersfeld/W. auf den UFC Hanfthal – und nach intensiven 90 Minuten nahmen die Gäste einen wertvollen Punkt mit. Trainer Rainer Kampner betonte die Feldüberlegenheit der Hausherren und sprach von einer „Herkulesleistung“, mit der seine Mannschaft den Ausgleich erzwang. Ein spürbarer Wind und ein schwer zu bespielender Rasen prägten die Partie ebenso wie die Unterstützung der mitgereisten Hanfthal-Fans.

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Hanfthal setzte früh ein Ausrufezeichen und kam in den Anfangsminuten zu einer guten Abschlussmöglichkeit. Danach übernahmen die Gastgeber zunehmend die Kontrolle. „Es war von beiden Seiten kein richtig gutes Spiel. Enzersfeld war feldüberlegen, ohne die ganz große Chance zu haben. Wir haben viel wegverteidigt, unser Torhüter hat uns super in der Partie gehalten; bei uns waren einfach zu viele Fehler im Kombinationsspiel“, bilanzierte Kampner. Zur Pause stand es 0:0.
Nach dem Seitenwechsel münzte Enzersfeld die Spielkontrolle zunächst in Zählbares um: In der 65. Minute traf Tunahan Can zur 1:0-Führung. Hanfthal blieb geduldig, schob in der Schlussphase die Linie nach vorn und erhöhte den Druck – mit Erfolg. In der 89. Minute markierte Matthias Leisser den Ausgleich zum 1:1; Kampner ordnete den Treffer als echtes Traumtor ein.
„Es waren wieder einige Hanfthal-Fans am Platz“, freute sich der Coach. Die Platzverhältnisse ließen hingegen zu wünschen übrig: „Der Platz war in keinem guten Zustand.“ Insgesamt blieb es fair – und auch der Unparteiische überzeugte laut Kampner: „Der Schiedsrichter war sehr gut, er hatte das Spiel super im Griff.“
Für die kommenden Wochen gibt er die Marschroute vor: „Wir müssen weitermachen und beherzigen, dass wir am Schluss noch Punkte holen können.“ Zudem hob er die wachsende Kadertiefe hervor: „Der Kader ist breiter geworden.“ Und die Hausaufgabe bleibt klar: „Unser Spiel mit dem Ball muss einfach besser werden.“