Der Derby-Nachmittag in Stetteldorf war intensiv: Zwischen dem Heimteam aus Stetteldorf und dem Nachbarn aus Hausleiten in der 2. Klasse Pulkau-/Schmidatal schilderte Trainer Jürgen Lederer eine zweikampfbetonte Partie ohne große Aufreger – getragen von einer starken Kulisse. Er hob die Geschlossenheit seiner Defensive hervor, erinnerte an eine vereitelte Eins-gegen-eins-Chance und richtete den Blick mit klarem Fokus auf die nächsten Aufgaben.

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„Es war ein klassisches Derby: sehr zweikampfbetont, zur Pause mit wenigen Chancen; nach dem Seitenwechsel hätten beide Mannschaften gewinnen können“, ordnete Lederer ein. Folgerichtig blieb es zur Halbzeit beim 0:0. Standardsituationen waren präsent, stachen laut Trainer aber nicht besonders heraus; strittige Szenen spielten keine Rolle. Die Stimmung war kraftvoll, das Derby sehr gut besucht – genau das Umfeld, in dem es den Spielern „Spaß macht, vor so vielen Leuten zu spielen“.
Nach dem Seitenwechsel hatte Stetteldorf die große Möglichkeit, als ein Angreifer allein vor dem Keeper auftauchte; der Torhüter parierte stark – eine Szene, die dem Coach besonders im Kopf blieb. Danach entschieden späte Aktionen: In der 82. Minute brachte Daniel Schöllenbauer Stetteldorf mit 1:0 in Führung, Armin Winkler egalisierte in der 86. zum 1:1, ehe Valentin Ecker in der 90. den späten 2:1-Schlusspunkt setzte. Dazwischen drückte auch Hausleiten phasenweise kräftig, wodurch Stetteldorfs Abwehrreihe wiederholt gefordert wurde.
Bei der Einordnung der Einzelleistungen rückte der Trainer die mannschaftliche Stabilität in den Mittelpunkt: „Wir sind hinten gut gestanden und haben wenig Chancen zugelassen.“ Besonders hob er Valentin Ecker hervor, dessen Entschlossenheit in der Schlussminute den Unterschied machte.
Insgesamt prägten Kampf, Kompaktheit und Konzentration dieses Derby – Eigenschaften, an die Stetteldorf nun bewusst anschließen will. Lederer: „Wir haben zwei Spiele gewonnen; jetzt gilt es, den Fokus beizubehalten und an die kämpferische Leistung anzuschließen – dann starten wir positiv in die nächste Partie.“