Spielberichte

Marek Dite (Trainer UFC Gaubitsch): "Die Frage war nur, wie viele wir schießen"

UFC Gaubitsch
SV Stetteldorf

20. Runde in der 2. Klasse Pulkau-/Schmidatal, klarer Heimsieg: Der UFC Gaubitsch fertigte den SV Stetteldorf am Wagram mit 6:0 ab. Trainer Marek Dite sprach hinterher von einem Auftritt, der von der ersten Minute an in ihrer Hand war. „Die Frage war nur: Wie viele Tore schießen wir und wann fällt das erste?“ Trotz der sechs Treffer monierte er die Effizienz: „Wir hatten viele Chancen und machten zu wenig daraus.“

Torwart in Neongrün spielt den Ball

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Frühe Kontrolle, Tore im richtigen Moment – Gaubitsch zieht davon

Gaubitsch hatte von Beginn an mehr vom Spiel, suchte geduldig den Moment und wurde vor der Pause doppelt belohnt. Nach 31 Minuten brach Alexander Fischer den Bann zum 1:0, noch vor der Halbzeit legte Patrik Pacula das 2:0 nach – mit diesem Polster ging es in die Kabinen. Direkt nach dem Seitenwechsel machten die Hausherren kurzen Prozess: Binnen einer Minute erhöhten Tomas Oklestek (52.) und Noah Waismayer (53.) auf 4:0. Stetteldorf kam in dieser Phase nicht zum Durchatmen, Gaubitsch blieb am Drücker und legte durch David Ledecky in Minute 68 das 5:0 nach. Den Schlusspunkt setzte Manuel Nekam in der Nachspielzeit (90.+2) – ein 6:0, das die Überlegenheit über weite Strecken auch auf der Tafel ausdrückte.

Dite zufrieden mit Auftreten, kritisch bei der Chancenauswertung

In seiner Analyse ließ Trainer Marek Dite keinen Zweifel, wie klar er das Spiel gesehen hatte. „Das war von der ersten Minute an in unserer Hand. Es gab heute keine Chance für den Gegner gegen uns“, betonte er. Beim Blick auf das Ergebnis blieb er dennoch streng. „Wir haben 6:0 gewonnen, aber wir haben auch 18 hundertprozentige Chancen noch verschossen. In meinen Augen müsste es mindestens 10:0 sein.“ Auch die Art im Strafraum störte ihn: „Als Trainer bin ich immer unzufrieden. Im Sechzehner waren wir heute zu locker und nicht geduldig – viele Chancen, wenige Tore.“ Auf die Frage nach möglichen Diskussionen rund um strittige Szenen winkte Dite ab: „Nein, nein, nein. Wir hatten das ab der ersten Minute in unserer Hand.“

Klares Zeichen an die Liga – und ein Auftrag für die nächste Einheit

Mit dem 6:0 unterstreicht Gaubitsch seine starke Saison und seine Rolle an der Tabellenspitze. Laut aktueller Übersicht führt der UFC mit 50 Punkten nach 19 Spielen, während Stetteldorf bei 16 Zählern rangiert. Das deutliche Resultat passt zur Einschätzung des Trainers, der die Stabilität seines Teams hervorhob – und gleichzeitig die Messlatte höher legt. Denn auch ein Kantersieg ist für Dite kein Anlass, über Nachlässigkeiten hinwegzusehen. Genau diese Mischung aus Dominanz und Anspruch prägte den Nachmittag: Gaubitsch kontrollierte das Geschehen, ließ hinten wenig zu und hatte vorne Chancen im Überfluss. Für die kommenden Einheiten bleibt der klare Auftrag, die Vielzahl an Gelegenheiten noch konsequenter zu nutzen – damit aus „vielen Chancen“ künftig noch öfter sehr viele Tore werden.

2. Klasse Pulkau-/Schmidatal: Gaubitsch : Stetteldorf - 6:0 (2:0)

  • 92
    Manuel Nekam 6:0
  • 68
    David Ledecky 5:0
  • 53
    Noah Waismayer 4:0
  • 52
    Tomas Oklestek 3:0
  • 40
    Patrik Pacula 2:0
  • 31
    Alexander Fischer 1:0