In der 2. Klasse Pulkau-/Schmidatal bezwang die SG Korneuburg/Stetten II die SU Grabern mit 1:0. Nach vielen ausgelassenen Möglichkeiten erlöste Alexander Kreiner seine Farben in Minute 67, zur Pause hatte es noch 0:0 gestanden. Das Heimteam war klar am Drücker, musste aber bis zum Schluss zittern: Viele vergebene Chancen, ein gehaltener Elfmeter sowie ein guter Gästetorwart hielten die Partie bis zur Schlussphase offen, in der es beinahe zum Ausgleich kam – am Ende reichte der knappe Vorsprung.

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Die Gastgeber legten los, als wolle man jeden Zweifel gleich im Keim ersticken. „Wir haben rasch das Heft in die Hand genommen, waren spielerisch überlegen“, und genau so wirkte es über weite Strecken. Korneuburg/Stetten II hatte mehr vom Spiel, gewann viele zweite Bälle und kam zu guten Chancen – nur das Tor fiel nicht. „Wir waren von der ersten Minute an hellwach“, doch zur Halbzeit stand es weiter 0:0. Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Heimelf am Drücker, suchte entschlossen den Weg nach vorne und ließ hinten wenig zu. Die Geduld zahlte sich schließlich aus: In der 67. Minute traf Alexander Kreiner zur verdienten Führung. „Wir sind 90 Minuten angerannt und das Tor war spielentscheidend“, ordnete der Heimcoach die Szene ein. Das 1:0 gab Sicherheit, ohne dass die Spannung aus der Partie wich.
Das Heimteam rannte an, doch ein guter Gästetorwart und nicht sauber zu Ende gespielte Aktionen verhinderten die Führung. Das Tor zum 1:0 war dann spielentscheidend. Genau in dieser Szene machten es die Hausherren anders als bei Aktionen zuvor. „In der Situation haben wir zum ersten Mal aufgespielt und den Ball ins leere Tor geschoben. Das war schön und überlegt gemacht.“ Der Torschütze hieß Alexander Kreiner, der den Angriff in Minute 67 veredelte. Dass der Treffer aus einer klaren Struktur fiel – Ballgewinn, Tempo, Querpass – passte zur Analyse der Heimelf: Korneuburg/Stetten II kontrollierte das Spiel, musste sich aber lange gedulden, bis eine sauber zu Ende gespielte Aktion den Unterschied ausmachte.
Ganz ohne Nervenflattern ging es nicht. „Wir haben noch einen Elfmeter verschossen sowie einige Sitzer in der Schlussphase ausgelassen“, berichtete das Heimteam – die Chance zur Vorentscheidung blieb liegen. So blieb Grabern im Spiel und meldete sich am Ende noch einmal gefährlich an. „In der 90. Minute hatten wir Glück bei einem unangenehmen Freistoß, der fast ins Tor gegangen wäre“, atmete der Heimverein durch. Den Gegner nahm die SG trotzdem ernst: „Wir haben sie nach dem Hinspiel stärker eingeschätzt. Trotz des Drucks spielte Grabern gepflegten Fußball und konnte sich immer wieder spielerisch befreien. Sie hatten ein, zwei gute Möglichkeiten, die wir zum Glück entschärft haben.“ Positiv strich die SG die faire Linie des Nachmittags hervor: „Die Schiedsrichterleistung war fehlerfrei und unauffällig, so wie es sein sollte.“ Mit dem 1:0 behauptet Korneuburg/Stetten II seine Position im gesicherten Mittelfeld (aktuell Rang 6, 29 Punkte), Grabern bleibt Neunter (18). Das Fazit fasst den Abend zusammen: „Das Tor war spielentscheidend – und aufgrund des Spielverlaufs haben wir uns den verdienten Sieg geholt.“