Im Derby der 2. Klasse Pulkau-/Schmidatal setzte sich die SG Korneuburg/Stetten II mit 3:1 gegen den SC Sparkasse Enzersfeld/W. durch. Vor rund 350 Zuschauern legte Sefa Aydemir früh per Elfmeter vor, nach der Pause erhöhte er erneut, ehe Samir Ceso auf 3:0 stellte und Georg Nekam in der Nachspielzeit verkürzte. Co-Trainer Andreas Kreiner sprach von einem verdienten Derbyerfolg und hob die Einheit hervor: "Wir wollten dieses Derby unbedingt gewinnen", sagte er, "und die Jungs haben das von der ersten bis zur letzten Minute umgesetzt."
Die Gastgeber erwischten einen Traumstart: Bereits in der 10. Minute verwandelte Sefa Aydemir einen Elfmeter zum 1:0. Genau das, was sich Stetten II im Derby vorgenommen hatte, war sofort zu sehen. Co-Trainer Andreas Kreiner brachte es auf den Punkt: "Wir waren sehr dominant, sehr zielstrebig." Enzersfeld hielt dagegen, doch die Führung zur Pause blieb bestehen. Gleich nach Wiederanpfiff kam der nächste Nackenschlag für die Gäste: In Minute 46 schnürte Aydemir seinen Doppelpack. "Das zweite Tor war schön herausgespielt, wieder Sefa", erklärte Kreiner. Stetten II blieb am Drücker und nutzte die nächste gute Phase eiskalt: Nach einer Stunde stellte Samir Ceso auf 3:0 und sorgte für klare Verhältnisse. Die Heimelf kontrollierte das Geschehen, ließ hinten wenig zu und arbeitete konzentriert weiter. Erst in der Nachspielzeit traf Georg Nekam für Enzersfeld zum 3:1 – der Schlusspunkt in einem Derby, das die Heimelf über weite Strecken im Griff hatte. "Zum Schluss haben wir noch ein Gegentor bekommen", meinte Kreiner nüchtern, ohne die Souveränität seiner Mannschaft in Frage zu stellen.
Im Gespräch nach dem Spiel legte Andreas Kreiner den Fokus nicht auf Einzelne, sondern auf das Kollektiv. "Ich kann heute keinen einzigen Spieler herausheben. Vielleicht unseren Tormann, der einen sensationellen Tag hatte, aber in erster Linie war es eine geschlossene Mannschaftsleistung." Der Co-Trainer beschrieb klar, worauf es in diesem Derby angekommen ist: "Es ging um keinen Titel und keinen Abstieg, es ging nur ums Derby und den Siegeswillen." Genau diesen Spirit habe seine Elf von Beginn an auf den Platz gebracht. "Wir wussten, dass wir daheim sind, und wir wollten von Anfang an zeigen, dass wir gewinnen wollen", sagte Kreiner. Der Plan ging auf, die Mannschaft blieb über 90 Minuten griffig und zielstrebig. "Es war ein verdienter Sieg von der ersten bis zur letzten Minute." Auch die Art und Weise gefiel dem Trainerteam: kompakt verteidigt, vorne abgeklärt, und immer wieder das klare Bekenntnis, nachzulegen, statt zu verwalten. So wurden die wichtigen Momente genutzt – früh mit dem Elfer, direkt nach der Pause mit dem 2:0 und in der 60. Minute mit dem dritten Treffer.
Trotz des klaren Ergebnisses wollte Kreiner den Gegner nicht kleinreden. "Enzersfeld kann ich keinen Vorwurf machen. Sie haben gut dagegengehalten und waren sehr bemüht. Wir waren an diesem Tag einfach die bessere Mannschaft und haben verdient gewonnen." Auch der Schiedsrichter bekam ein faires Lob: "Die Schiedsrichterleistung war unauffällig und souverän." Eine Szene blieb dennoch hängen: "Nach dem 1:0 hätte es in der 35. Minute vielleicht noch einen zweiten Elfer geben können. Viele haben gesagt, es war Elfmeter. Aber es war nicht spielentscheidend." Das Derby hatte außerdem einen starken Rahmen: "Die Stimmung war top", berichtete Kreiner über rund 350 Zuschauer. Vor dem Derby lagen die Nachbarn in der Tabelle ohnehin eng beieinander – Enzersfeld bei 33 Punkten, Stetten II bei 32 – umso süßer schmeckt der Heimsieg. "Der ganze Verein ist stolz auf die Jungs", sagte Kreiner.