Der SC Mautern hat beim SV Droß in der 1. Klasse Nordwest-Mitte mit 2:0 gewonnen. Nach torloser Pause entschieden zwei wuchtige Kopfbälle die Partie, Mautern belohnte sich spät für eine starke zweite Halbzeit. Sportchef Ajdin Paleskic sprach von einem verdienten Auswärtssieg, weil seine Mannschaft „immer weitergemacht“ habe. Droß hielt lange dagegen, doch nach dem 0:1 war der Weg frei für die Gäste, die in der Schlussphase nachlegten.

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Beide Teams tasteten sich lange ab, der erste Durchgang blieb ohne Treffer. „Am Anfang war es ausgeglichen“, ordnete Ajdin Paleskic ein. „Je mehr wir ins Spiel gekommen sind, desto mehr Spielanteile und Torschancen hatten wir.“ Nach Wiederbeginn erhöhte Mautern die Schlagzahl spürbar, ließ aber zunächst noch einiges liegen. „Wir haben in der zweiten Halbzeit ein paar richtig gute Chancen ausgelassen, zwei, drei Stangenschüsse – aus dem Freistoß und aus dem Spiel“, schilderte der Sportliche Leiter. Das änderte nichts am Glauben an den Plan. „Wir haben einfach immer weitergemacht und an unser Spiel geglaubt“, sagte Paleskic. Mit dem Führungstor kippte die Partie endgültig. „Nach dem 1:0 war es dann ziemlich klar, dass wir das gewinnen werden, weil wir spielbestimmender geworden sind.“
Die Entscheidung fiel über den Kopf – gleich doppelt. In Minute 70 traf Matthäus Schütz per wuchtigem Kopfball nach einer Ecke zum 0:1. „Das erste Tor war eine schöne Ecke mit einem starken Kopfball“, so Paleskic über den wichtigen Dosenöffner. Droß versuchte zu antworten, doch Mautern blieb am Drücker und suchte konsequent die Flügel. In der 83. Minute machte Marko Paurevic alles klar: Flanke von außen, wieder ein kompromissloser Kopfball – 0:2. „Das zweite war wieder eine Flanke, ein super Kopfball von Marko, den er sauber reingeköpft hat“, lobte Paleskic. Sein Fazit zu den Treffern fiel eindeutig aus: „Das waren zwei schöne Kopfballtore, super ausgespielt, dazu starke Standardsituationen von unserer Mannschaft.“ Damit belohnte sich Mautern für eine starke zweite Halbzeit.
Über die gesamten 90 Minuten hob Paleskic vor allem die Einstellung seiner Truppe hervor. „Die Mannschaft hat super gekämpft, nie aufgegeben. Auch nach vergebenen Chancen haben wir immer weitergemacht und uns am Ende belohnt.“ Selbstkritik schwang mit: „Die Chancenverwertung war verbesserungswürdig, in der zweiten haben wir es dann umgesetzt und die Tore gemacht.“ Respekt gab es auch für den Gegner. „Droß hat bis zum Schluss gekämpft. Nach dem 1:0 war es noch offen, sie haben alles probiert“, sagte er. Den Unterschied sah er im Kopf und in der Qualität: „Qualität, Durchsetzung und der Glaube, dass wir uns mit dem Sieg belohnen können.“ In der Tabelle steht Mautern mit 37 Punkten auf Rang vier, Droß hält bei fünf Zählern. Mit rdem Selbstvertrauen aus drei Siegen in Folge und dem Gefühl, immer nachlegen zu können, wollen die Gäste die nächsten Runden genauso angehen.