Zum Auftakt in der 2. Klasse Pulkau-/Schmidatal hat SG Korneuburg/Stetten II daheim gegen FZSV Rußbach mit 5:1 gewonnen und einen Start hingelegt, der dem Heimpublikum über weite Strecken gefiel. Die Heim Mannschaft war vom Anpfiff weg tonangebend, ärgerte sich nur über eine kurze Phase nach dem Gegentor und brachte den Knackpunkt nach dem Spiel klar auf den Punkt: „Mit dem 3:1 war die Geschichte eigentlich durch.“

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Der Heimverein musste nach dem Schlusspfiff nicht lange überlegen, wie er die ersten 45 Minuten einordnet. „Wir haben von der ersten Minute an das Kommando übernommen“, sagte der Trainer, und genau so entwickelte sich die Partie auch aus seiner Sicht. SG Korneuburg/Stetten II war das aktivere Team und legte sich die Grundlage für den späteren klaren Erfolg schon vor der Pause. In der 30. Minute brachte Skender Beqiri die Heimischen mit 1:0 in Führung, nur vier Minuten später erhöhte Martin Binder-Kipferl auf 2:0. Dem Trainer gefiel dabei nicht nur das Ergebnis, sondern auch die Art und Weise, wie die Tore entstanden. „Die ersten zwei Tore resultierten aus Standards“, meinte er. Beim zweiten Tor führte die Heimelf einen Freistoß schnell aus und überraschte den Gegner. Dass es mit einem 2:0 in die Kabinen ging, passte für ihn deshalb zum Spielverlauf.
Nach dem Seitenwechsel bekam das Spiel für einige Minuten noch einmal eine andere Richtung. In der 68. Minute verkürzte Fadim Bedzeti für FZSV Rußbach auf 2:1, und der Trainer sprach in diesem Zusammenhang von einem unnötigen Elfmeter, durch den der Gegner wieder herankam. „Da war es kurz offen“, sagte der Trainer, der genau diese paar Minuten später auch als einzigen Abschnitt nannte, der ihm nicht gefallen hat. Entscheidend war für ihn dann die Reaktion seiner Mannschaft. In der 74. Minute stellte Sefa Aydemir den Zwei-Tore-Abstand wieder her, und genau dieses 3:1 bewertete der Coach als die Szene, mit der die Partie entschieden war. „Mit dem 3:1 war die Geschichte eigentlich durch“, sagte er. Nur zwei Minuten später legte wieder Sefa Aydemir das 4:1 nach, ehe Thomas Klaus in der Nachspielzeit mit dem 5:1 den Schlusspunkt setzte. Der Heimverein ordnete auch diese Phase klar ein: „Das vierte und das fünfte Tor waren dann die Draufgabe, weil der Gegner aufgemacht hat.“
Auch wenn das Ergebnis am Ende deutlich ausfiel, wollte der Trainer den Auftritt nicht einfach nur pauschal loben. Besonders zufrieden war er mit der Ordnung gegen den Ball. „Defensiv sind wir sehr gut gestanden“, sagte der Trainer, der seine Mannschaft insgesamt als reif und sehr präsent erlebt hat. Dazu kam, dass SG Korneuburg/Stetten II vorne die Tore gemacht hat, obwohl aus seiner Sicht noch mehr möglich gewesen wäre. „Wir haben die Tore gemacht, obwohl wir noch viele Chancen liegen gelassen haben“, so der Coach. Sein einziger größerer Kritikpunkt blieb das Gegentor und die wenigen Minuten danach: „Das Einzige, was mir nicht so gut gefallen hat, war das Gegentor und die drei, vier Minuten danach.“ Den Gegner nahm er dabei durchaus ernst. FZSV Rußbach habe „eine gute Mannschaft“ und habe es seinem Team „schwer gemacht“, sagte der Trainer, stellte aber ebenso klar fest: „Wir waren heute deutlich stärker.“
Unter dem Strich blieb beim Trainer vor allem das Gefühl, dass dieser Auftaktsieg nicht zufällig zustande gekommen ist. Der Trainer sah mehrere Gründe dafür, warum seine Mannschaft am Ende so deutlich vorne lag. „Wir waren sicher die fittere Mannschaft. Wir wollten den Sieg mehr und waren vielleicht auch die eingespieltere Mannschaft. Unterm Strich war es hochverdient“, sagte er. Auch rund um die Spielleitung gab es von seiner Seite keine Diskussionen. „Der Schiedsrichter hat eine gute, solide Leistung abgeliefert. Unauffällig, gut geleitet“, lobte der Heimverein. Für SG Korneuburg/Stetten II bedeutet das 5:1 damit nicht nur drei Punkte zum Start in Runde eins, sondern auch einen Auftakt, auf dem sich aufbauen lässt. Das Ergebnis fiel klar aus, der Trainer fand aber trotzdem genug Ansatzpunkte, um den Auftritt sauber einzuordnen – und genau das macht diesen ersten Saisonsieg aus Sicht der Heimischen besonders wertvoll.