In der 2. Klasse Pulkau-/Schmidatal hat SU Grabern gegen UFC Hanfthal einen wichtigen 4:1-Heimsieg gefeiert. Nach einer starken ersten Hälfte führten die Gastgeber bereits 2:0, mussten nach dem Seitenwechsel aber noch einmal durchatmen. Sportlicher Leiter Benjamin Pallierer sprach trotzdem von einem verdienten Erfolg, weil seine Mannschaft das Spiel lange kontrollierte, diesmal weniger Eigenfehler machte und die Chancen vorne konsequent zu Ende spielte.

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Für Pallierer war vor allem der Auftritt in der ersten Hälfte ein entscheidender Punkt. „Wir haben das Spiel im Griff gehabt. Wir waren endlich wieder die spielbestimmende Mannschaft“, sagte der Sportliche Leiter nach dem Schlusspfiff. Diese Einschätzung deckte sich auch mit dem Verlauf auf der Anzeigetafel. In der 33. Minute brachte Salih Önsoy die Graberner mit 1:0 in Führung, und kurz vor dem Halbzeitpfiff legte Oliver Schinagl in der Nachspielzeit der ersten Hälfte das 2:0 nach. Gerade dieser zweite Treffer war aus Sicht der Gastgeber besonders viel wert. „Normalerweise bekommen wir die Tore vor der Halbzeit. Diesmal machen wir’s“, erklärte Pallierer. Genau das war für ihn ein Zeichen, dass seine Mannschaft an diesem Abend stabiler und konzentrierter auftrat als zuletzt.
Ganz ruhig blieb der Abend für Grabern trotzdem nicht. Nach dem Seitenwechsel kam Hanfthal laut Pallierer besser in die Partie und hatte seine Möglichkeiten. Durch das Eigentor von Sasa Sormaz in der 50. Minute stand es plötzlich nur noch 2:1, und damit war die Begegnung zumindest für einige Zeit wieder offen. Pallierer beschrieb diese Phase treffend: „Da war es ein bissl ein Spiel auf Messers Schneide, doch trotzdem waren wir spielbestimmend.“ Gleichzeitig betonte er aber auch, dass seine Mannschaft gerade in dieser kritischen Phase nicht den Faden verlor. „Wir haben dann die klareren Chancen gehabt“, sagte er. Die endgültige Beruhigung brachte erst das 3:1 in der 82. Minute, als Oliver Schinagl seinen zweiten Treffer des Abends erzielte. Vier Minuten später stellte Elias Zadrazil auf 4:1 und machte den Heimsieg endgültig deutlich. Für Pallierer war vor allem das 3:1 der Moment, in dem alles zugunsten seiner Mannschaft kippte: „Das 3:1 in der 82. Minute war dann die endgültige Erlösung.“
Dass Grabern am Ende so klar gewann, führte Pallierer nicht nur auf die Tore zurück, sondern vor allem auf das Auftreten der gesamten Mannschaft. „Sie sind als eine Mannschaft aufgetreten. So in der Form haben wir das schon länger nicht mehr gehabt“, sagte er. Nach seinen Worten sei es diesmal gelungen, offensiv die Angriffe sauber fertig zu spielen und hinten nicht wieder selbst für Unruhe zu sorgen. „Wir haben uns nicht wieder selbst hineintheatert und nicht wieder zu viele Eigenfehler produziert“, so Pallierer. Gerade deshalb wertete er den Sieg als echten Schritt nach vorne, auch wenn ihn das Gegentor weiter störte. „Kein Gegentor zu bekommen“, nannte er als ersten Punkt, an dem weiter gearbeitet werden müsse. Insgesamt überwog aber klar die Zufriedenheit. Pallierer sprach von einer „super Mannschaftsleistung“ und meinte: „Im Grunde kann man jetzt einfach nur zufrieden sein.“ Über den Gegner merkte aber an, dass Hanfthal schon stärker gewesen sei und seinen Stürmer Haris Voloder nicht richtig ins Spiel bringen konnte. Positiv hob er zudem den Unparteiischen hervor. So blieb unter dem Strich ein Abend, an dem Grabern nicht nur vier Tore machte, sondern sich vor allem wieder einmal als geschlossene Einheit zeigte.