In der 2. Klasse Steinfeld arbeitet Petar Rankic mit SV Admira Wr. Neustadt an einer bemerkenswerten Entwicklung. Trotz begrenzter Ressourcen und kleinem Kader hat sich die Mannschaft im Tabellenmittelfeld etabliert und zuletzt mit einem Sieg gegen SC Lichtenwörth ein Ausrufezeichen gesetzt. Zuvor gab es wechselhafte Ergebnisse: ein 0:0 gegen Ebreichsdorf II, eine knappe Niederlage gegen SVg. Pottendorf und einen knappen Erfolg über SV Zillingdorf. Petar Rankic betont mehrfach, wie wichtig Teamgeist und der Rückhalt durch den Vereinsvorstand sind – für ihn die Grundlage der positiven Trendwende in Wr. Neustadt.

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„Wir hatten einen sehr kleinen Kader, aber die Burschen haben brav gekämpft“, blickt Petar Rankic auf die bisherigen Monate. Er hebt hervor, dass der Vorstand unermüdlich hinter der Mannschaft steht: „Kein Druck, kein Stress – die Spieler können ohne Druck aufspielen.“ Der Lohn ist in der Tabelle sichtbar: Schritt für Schritt arbeitete sich Admira aus dem unteren Bereich heraus und sammelte zuletzt konstant Punkte.
Aktuell stehen die Neustädter mit 17 Zählern nach zwölf Spielen auf Platz sieben. Für Petar Rankic zählt dabei weniger der momentane Rang als der Weg dorthin: „Wir sind sechs Punkte hinter dem Ersten. Schauen wir, wie es weitergeht.“
Besonders stolz ist Petar Rankic auf die jüngsten personellen Verstärkungen. Acht neue Spieler wurden in den Kader integriert: „Wir haben den Kader vergrößert. Der Vorstand hat das ermöglicht. Unser Ziel ist, den Kader für die nächsten Jahre vorzubereiten.“
Die Neuzugänge stammen größtenteils aus dem erweiterten Vereinsumfeld und bringen viel Energie sowie Charakter mit. Petar Rankic erklärt: „Die Spieler, die gekommen sind, sind viele ‚neue, alte‘ Admira-Kicker – sehr junge Burschen zwischen 20 und 25 Jahren, charakterlich top. Das passt in die Mannschaft.“ Durch die Verjüngung habe sich die Trainingsatmosphäre spürbar verändert, man spüre „viel Spaß und Energie“.
Auf die kommenden Wochen blickt Petar Rankic mit realistischem Optimismus. Die Vorbereitung auf die Rückrunde läuft planmäßig, nach der jüngsten Testspielpremiere will man die neuen Spieler gezielt einbauen.
In der Liga sieht Petar Rankic weiterhin USC Wampersdorf als Nummer eins der Konkurrenz, dazu starke Teams wie Pottendorf, Piesting, Theresienfeld oder Ebreichsdorf II. „Unser Ziel ist, eine super Mannschaft zu formen und nächstes Jahr den ersten Platz anzugreifen“, erklärt er entschlossen. Besonders freut ihn die wachsende Unterstützung durch die Zuschauer: „Bei Admira kommen wieder Zuschauer auf den Platz – das ist sehr positiv.“
Petar Rankic und seine Mannschaft zeigen, dass nachhaltige Arbeit auch ohne großen Druck Früchte trägt. Der Verein profitiert vom starken Rückhalt aus der Führungsetage, von einer geschlossenen Mannschaft und einem klaren Entwicklungsplan. Mit dem jüngsten Erfolg sammelte Admira weiteres Selbstvertrauen, ehe es im kommenden Spiel wieder um wichtige Punkte im gesicherten Mittelfeld gehen wird.
Petar Rankic wirkt ausgeglichen und fokussiert: „Wir spielen unser System weiter. Wenn der Gegner besser ist – Hut ab. Wenn wir gewinnen, jubeln alle zusammen.“ Es ist die einfache, aber ehrliche Philosophie eines Trainers, der mit Bescheidenheit und Konsequenz den Neustädter Weg formt – Richtung Zukunft, Schritt für Schritt und ohne jeden Druck.