Mit klarer Ansage und viel Kontrolle trat Alexander Bergmann mit ASK Ebreichsdorf II beim Duell mit SV Winzendorf in der 2. Klasse Steinfeld auf – und feierte einen souveränen 4:2-Auswärtssieg (3:1). Der Trainer zeigte sich nach dem Auftritt erleichtert und zufrieden: „Ich bin sehr zufrieden mit der Mannschaft. Nach dem Dienstagsspiel haben die Jungs die Basics wieder angenommen und so gespielt, wie wir es besprochen hatten und die Richtige Einstellung und Reaktion gezeigt darauf . Deswegen bin ich sehr stolz auf die Mannschaft – darauf bauen wir weiter auf.“

Foto: Harald Dostal/fodo.media
Der Matchplan war klar – über die Außen zum Erfolg. „Es war wichtig, dass wir das erste Tor gleich zu Beginn gemacht haben, über den Flügel – genauso wie das dritte. Mit unserem extremen Flügelspiel haben wir die Treffer herausgespielt“, erklärte Bergmann. Seine Elf ließ den Ball laufen, fand früh Durchbrüche über die Außenbahnen und kontrollierte so das Geschehen.
Ein perfekter Auftakt: In der 3. Minute stellte Daniel Koller nach einem Durchbruch über rechts auf 1:0. Winzendorf glich in Minute 33 durch David Ulreich zum 1:1 aus. Kurz vor der Pause schlug Ebreichsdorf doppelt zu: Zunächst traf Lawin Hasan eiskalt zum 2:1 (43.), dann unterlief Ulreich unglücklich ein Eigentor zum 3:1 (45.). Nach dem Seitenwechsel legte Ebreichsdorf nach – erneut war es Daniel Koller, der in der 60. Minute zum 4:1 abstaubte und damit seinen Doppelpack schnürte. In der Nachspielzeit betrieb Jonas Bittner mit dem 4:2 nur noch Ergebniskosmetik (90+3). „Wir hatten über das ganze Spiel mehr Ballbesitz und waren nie wirklich gefährdet“, ordnete Bergmann die Kontrolle seiner Mannschaft ein.
Auch das Fazit fiel eindeutig aus: „Das Ergebnis war auf jeden Fall gerecht. Gleich in den ersten Minuten kamen wir über den rechten Flügel zur Chance, insgesamt waren wir spielbestimmend.“ Ein Lob gab es für den Gegner: „Winzendorf war sehr bemüht und hat versucht zu spielen. Insgesamt war es ein sehr faires Spiel. Es gab ein paar strittige Szenen – Abseits und anderes –, aber von beiden Seiten blieb es fair.“