Nach einem intensiven Duell zwischen dem SC Lichtenwörth und der SG Ortmann/Oed-Waldegg II ordnete Obmann Rainer Gergela die Partie in der 2. Klasse Steinfeld als wichtiges Signal ein: Kontrolle, Aggressivität und eine gut umgesetzte Taktik auf den kleinen Platz prägten seine Analyse. Er sprach von einem klaren Chancenplus seines Teams, würdigte die geschlossene Leistung und betonte, dass der Erfolg verdient war.

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Der Auftakt gehörte den Gastgebern, doch Lichtenwörth fand rasch die passende Antwort. In Minute 29 geriet der SCL durch Markus Schmirl 0:1 in Rückstand, nur zwei Minuten später glich Marcel Hödl in Minute 31 zum 1:1 aus und stellte in Minute 43 auf 2:1. Rainer Gergela fasste die Anfangsphase und den Umschwung so zusammen: "In der Anfangsphase war Oed etwas stärker. Dann haben wir das Spiel an uns gerissen, den schnellen Ausgleich geschafft und sukzessive nachgelegt – der Sieg geht in Ordnung." Der Zugriff der Gäste nahm spürbar zu, das Spiel kippte in Richtung Lichtenwörth.
Entscheidend war für Gergela die Vorbereitung auf den kleinen Platz: "Die Mannschaft hat die Taktik des Trainers sehr gut umgesetzt. Wir haben trainiert, mit dem kleinen Platz zurechtzukommen – das haben die Spieler gut umgesetzt." In den Zweikämpfen legte Lichtenwörth sichtbar nach. Gergela präzisierte: "Blendet man die ersten zehn Minuten aus, war unser Zweikampfverhalten sehr gut – das war der Schlüssel zum Erfolg." Diese Mischung aus hohem Zweikampfniveau und klarer Idee im Spiel gegen den Ball mündete in weiteren Nadelstichen – noch vor der Pause wurde der Vorsprung komfortabel. Symbolisch dafür stand Michael Bayer, der in Minute 44 auf 3:1 stellte und damit die spürbare Dominanz auch im Ergebnis abbildete.
Nach Wiederbeginn hielt Lichtenwörth den Druck hoch und verteidigte das Zentrum konsequent. Hödl erhöhte in Minute 49 auf 4:1, Bayer legte in Minute 56 das 5:1 nach. Die Gastgeber setzten zwar noch Akzente, etwa als Jonas Bauer in Minute 77 auf 5:2 verkürzte, doch die Balance blieb aufseiten der Lichtenwörther. Bayer schnürte in Minute 86 mit dem 6:2 seinen Dreierpack, den Deckel drauf machte Marvin Tschirk in Minute 87 mit dem 7:2. Für Gergela ergab sich daraus ein klarer Befund zur Gefühlslage und zur Wichtigkeit dieses Auftritts: Seine Mannschaft habe „das Spiel an sich gerissen“, die Abläufe auf engem Raum verinnerlicht und im Zweikampf "den Schlüssel zum Erfolg" gefunden. In der Summe stand so nicht nur ein deutliches Chancenplus, sondern auch ein Ergebnis, das diese Tendenzen spiegelte. Am Ende lautete der Spielstand 7:2, doch entscheidender als die nackten Zahlen war für den Obmann die Art und Weise: konsequent im Zugriff, zielstrebig in der Box, selbstbewusst in den Phasen, in denen das Spiel entschieden wurde.