Zwischen dem USC Wampersdorf und dem SV Admira Wr. Neustadt erlebte Petar Rankic in der 2. Klasse Steinfeld intensive 90 Minuten – mit hohem Tempo, einer starken ersten Admira-Hälfte und einem abrupten Momentumwechsel gleich nach der Pause. Er hob die Effizienz vor dem Seitenwechsel, den Einfluss des rutschigen Bodens und zwei schnelle Fehler unmittelbar nach Wiederbeginn hervor. Am Ende stand aus seiner Sicht ein zu deutliches 1:4, trotz viel Moral.

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„Beide Mannschaften sind stark gestartet, das Tempo war hoch“, ordnete Rankic den Beginn ein. Die Admira erwischte den besseren Moment vor der Pause: In der 44. Minute traf Ibrahim Tiskaya zur 1:0-Führung. Eine Minute später bot sich die nächste große Chance, die ungenutzt blieb. Wampersdorf kam vor dem Seitenwechsel aus Rankics Sicht kaum zur Geltung: „Wir haben hinten sehr diszipliniert verteidigt.“ Doch unmittelbar nach Wiederanpfiff kippte die Partie – in der 47. Minute glich Wampersdorf nach einem unglücklichen Eigentor von Rene Rybacek zum 1:1 aus.
„Wir sind mit viel Motivation aus der Kabine gekommen und wollten das Match unbedingt gewinnen“, so Rankic. „Dann haben wir in kurzer Zeit zwei katastrophale Fehler gemacht, die uns Tore gekostet haben.“ In der 55. Minute stellte David Swoboda auf 1:2. „Nach dem 1:2 ist die Motivation bei uns kurzzeitig abgefallen.“ Ab der 70. Minute suchte die Admira wieder den Vorwärtsgang, doch ein Ballverlust im Mittelfeld leitete die Entscheidung ein: Lukas Erben traf in der 73. Minute zum 1:3 und in der 78. Minute zum 1:4 – ein später Doppelpack, der die Nachlässigkeiten eiskalt bestrafte. Beim Ballbesitz sah Rankic leichte Vorteile für die Hausherren: „In Summe waren es etwa 55 zu 45 Prozent für Wampersdorf.“
Die äußeren Bedingungen prägten die Partie deutlich. „Der Boden war nass und rutschig, dadurch gab es viele Fouls und intensive Zweikämpfe“, erklärte Rankic. Seine Mannschaft sah „ein paar Gelbe Karten“ und zweimal Gelb-Rot – Szenen, die er vor allem den Platzverhältnissen zuschrieb: „Beim ersten Platzverweis ist mein Spieler weggerutscht, es war unabsichtlich; der Schiedsrichter lag mit seiner Bewertung insgesamt in Ordnung.“ Die Ballkontrolle sei auf diesem Terrain generell erschwert gewesen. Trotz der Enttäuschung über das Endbild betonte Rankic die starke erste Hälfte seiner Elf: „Ich muss meinen Spielern danken – das war eine super Leistung vor der Pause.“
Für die kommenden Aufgaben formulierte er einen klaren Auftrag: Konstanz. „Wir müssen das, was wir in der ersten Halbzeit gezeigt haben, über das ganze Match bringen.“ Leistung, Moral und gute Phasen waren aus seiner Sicht vorhanden – nur die entscheidenden Minuten nach der Pause liefen gegen seine Mannschaft, was seine Bewertung des 1:4 als „zu hoch“ erklärt.