In der 2. Klasse Thayatal kämpft Peter Bauer mit seinem TSV Irnfritz nach einer schwierigen Hinrunde um den Anschluss an die obere Tabellenhälfte. Nach vier Niederlagen in Serie – gegen SV Union Japons, UFC Drosendorf, Burgschleinitz/Straning und USV Brunn/Wild – gelang dem Team zum Abschluss der Herbstsaison ein Remis gegen USV Geras. Dieses Remis war für Peter Bauer ein wichtiges Signal, dass seine Mannschaft trotz Personalsorgen in der Lage ist, sich gegen starke Gegner zu behaupten. Im Interview zieht der Trainer ein ehrliches Fazit, spricht über gezielte Verstärkungen, die Trainingsarbeit in der Winterpause und den notwendigen Kampfgeist für die Rückrunde.

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Peter Bauer erinnert an den Auftakt der Saison, als Irnfritz mehrere Partien souverän gewann: „Der Saisonstart war richtig gut – wir hatten einige klare Siege, bei denen wir wenig Probleme hatten.“ Doch in der Mitte der Hinrunde kam der Bruch: „Wir haben Spiele verloren, die man nie verlieren darf. Nicht, weil wir es spielerisch nicht lösen hätten können, sondern weil wir gegen gewisse Gegner den Kampf nicht angenommen haben.“
Besonders bittere Niederlagen gegen Drosendorf und Brunn/Wild kosteten wichtige Punkte, ehe das Remis gegen USV Geras zumindest für einen versöhnlichen Abschluss sorgte. Laut Peter Bauer war der Punktgewinn deshalb so wichtig, weil die Mannschaft ersatzgeschwächt antreten musste und dennoch kämpferisch überzeugte.
In der Winterpause nutzte Peter Bauer mit seiner Mannschaft jede Einheit. „Wir haben in der Halle durchtrainiert und gestern das erste Vorbereitungsspiel absolviert. Die Stimmung ist gut.“ Um die Rückrunde erfolgreicher zu gestalten, tätigte Irnfritz zwei gezielte Verstärkungen: Ein erfahrener Stürmer mit Stationen in der tschechischen Liga und der österreichischen Landesliga soll der Offensive neue Durchschlagskraft verleihen.
Außerdem kam ein ambitionierter Torhüter, der sich als Nummer eins etablieren möchte. Peter Bauer beschreibt ihn als motivierten Spieler, der sich in der Mannschaft beweisen will. Auf der Verletztenliste steht derzeit niemand ernsthaft: „Bis auf ein paar kleine Wehwehchen sind alle fit. Christof Rauscher hat im ersten Vorbereitungsspiel wieder gespielt und ist auf gutem Weg.“
Trainer Peter Bauer betont, dass der Erfolg seiner Mannschaft auf Geschlossenheit basiert: „Einzelne Spieler sind immer nur so gut wie die ganze Mannschaft.“ In der Rückrunde will er die Integration junger Talente weiter fördern. Mehrere Nachwuchsspieler hatten bereits in der Hinrunde erste Einsätze und sollen sich nun mit Trainingsleistungen weiter empfehlen.
Gleichzeitig lobt Peter Bauer die Kontinuität im Verein: Im Betreuerteam und Umfeld habe es keinerlei Veränderungen gegeben – ein Zeichen der Stabilität in unruhigen Phasen. Besonders beeindruckt hat den Irnfritzer Coach in der laufenden Saison Tabellenführer SV Manhartsberg, „weil sie eine unglaubliche Souveränität zeigen und verdient an der Spitze stehen.“ Der Trainer glaubt, dass der Meistertitel in dieser Liga klar dorthin gehen wird. Für Irnfritz heißt das Ziel für die Rückrunde, wieder den kämpferischen Weg vom Saisonbeginn einzuschlagen, um stabile Ergebnisse zu liefern und den Platz in der oberen Tabellenhälfte zu sichern.