In der 2. Klasse Thayatal steckt Roland Eder mit SG Sigmundsherberg/Klein-Meiseldorf nach einem schwierigen Herbst in der Aufbauarbeit. Das Team beendete die Hinrunde punktelos auf Rang 16. Trotz dieser Negativserie zeigt sich der Trainer optimistisch: Verletzte kehren zurück, neue Spieler sollen frischen Schwung bringen, und die Stimmung im Verein bleibt positiv. Mit dem klaren Ziel, in der Rückrunde endlich Zählbares einzufahren, setzt Eder auf Zusammenhalt, Motivation und einen personell breiter aufgestellten Kader.

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Auf die Ursachen der schwierigen Herbstsaison angesprochen, benennt Eder deutlich: „Das größte Verbesserungspotenzial sehe ich in der Chancenverwertung sowie darin, dass viele verletzt waren.“ Einige Akteure haben nun ihre Reha abgeschlossen und trainieren wieder mit. Besonders Erfreulich ist auch die Rückkehr von Stefan Schmöger, der nach einem Kreuzbandriss wieder belastbar ist.
Laut dem Coach ist das Team trotz der Rückschläge motiviert: „Alle sind bei den Vorbereitungseinheiten sehr engagiert, und wir blicken zuversichtlich auf das Frühjahr.“ Diese Mischung aus Rückkehrern und neuen Kräften soll den Wendepunkt markieren.
Im Winter wurde der Kader kräftig umgebaut. „Mit vier neuen Legionären starten wir in das Frühjahr. Wir haben alle Legionäre ausgetauscht und zwei Rückkehrer“, schildert Eder. Zudem ist ein Rückkehrer aus der eigenen Jugend dabei, und zwei 15-Jährige sind nun spielberechtigt. Leihweise verstärken außerdem zwei Spieler aus einem Nachbarverein die Mannschaft.
Im Gespräch hebt Eder besonders den Kapitän David Kasis hervor: „Er geht immer voran und versucht, alle Spieler zu motivieren.“ Kasis’ Einsatzbereitschaft und Vorbildfunktion hätten gerade in der schwierigen Phase viel zur Moral beigetragen.
Ebenfalls positiv erwähnt wurde David Seidl, der laut Eder „über den Winter deutlich an Muskelmasse und Fitness gewonnen“ hat – ein Beispiel dafür, dass die Spieler an sich arbeiten und Verantwortung übernehmen. Solche persönlichen Fortschritte sollen sich im Frühjahr auf das Gesamtbild der Mannschaft übertragen.
Der Rückrundenauftakt bringt eine klare Zielsetzung: endlich punkten. Trotz der bislang sieglosen Saison herrscht Zuversicht, zumal das Team personell wieder breiter aufgestellt ist. Auch die Gegner in der Liga haben Eindruck hinterlassen – Eder lobt die Qualität der Topteams: „Starke Legionäre, gutes Passspiel und herausragende Fitness – daran wollen wir uns messen.“
Genau in diesen Bereichen will Sigmundsherberg/Klein-Meiseldorf nun aufholen. Wenn Fitness, Wille und mannschaftliche Geschlossenheit stimmen, könnte das Frühjahr die erhoffte Trendwende bringen – und der Punktestand nicht länger bei null bleiben, sondern endlich in Bewegung geraten.