In der 2. Klasse Thayatal überwintert der USV Kühnring mit 29 Punkten aus 15 Spielen auf dem fünften Tabellenrang. Cheftrainer Robert Wenninger zieht eine gemischte Zwischenbilanz: Auf einen starken Saisonstart folgten Verletzungspech und ein kurze Schwächephase. Dennoch will Kühnring den positiven Kurs fortsetzen. In den letzten fünf Partien des Jahres 2025 feierte die Mannschaft drei Siege – gegen Röschitz/Sitzendorf/Roggendorf-K.J., USC Mallersbach und SV Union Japons – und kassierte zwei knappe Niederlagen gegen UFC Drosendorf sowie Burgschleinitz/Straning. Diese Resultate unterstreichen, dass das Team trotz Rückschlägen konkurrenzfähig bleibt und in der Spitzengruppe der Liga mitmischen kann.

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Wenninger berichtet, seine Mannschaft habe eine sehr gute erste Halbserie gespielt, bevor Verletzungen und Ausfälle den Rhythmus bremsten. „Wir hatten einen sehr guten Start, dann aber ein paar schwächere Spiele“, fasst er zusammen. Besonders die letzten Wochen vor der Winterpause seien von Rückschlägen geprägt gewesen.
Aktuell erschwert das Wetter die Vorbereitung: Das Training sei „ziemlich mühsam“, die Belastungssteuerung herausfordernd. Trotzdem blickt Wenninger zuversichtlich nach vorne: „Unsere Ausrichtung wird sich im Frühjahr etwas verändern – wir werden, sofern die Jungen dran bleiben, ihnen mehr Einsatzminuten in der Kampfmannschaft geben.“
Verletzungen bleiben beim USV Kühnring ein zentrales Thema. Mehrere Spieler fallen laut Wenninger noch bis in den Sommer aus. In dieser Übergangsphase übernimmt Mathias Hofbauer eine Schlüsselrolle: Er hat jetzt mal vorübergehend die Kapitänsbinde übernommen und trägt zusätzliche Verantwortung.
Der Trainer lobt den Teamgeist: „Nach den schweren Verletzungen, die wir im letzten Kalenderjahr erlitten haben, ist die Mannschaft noch enger zusammengerückt.“ Künftig sollen die Führungsaufgaben auf mehrere Schultern verteilt werden – ein Ansatz, der die mannschaftliche Geschlossenheit weiter stärken soll.
Als sportlichen Maßstab hebt Wenninger den SV Manhartsberg hervor: „Sie sind offensiv sehr stark, mit ihren Stürmern zwei Waffen, und dahinter ein sehr gutes Kollektiv.“ Der Tabellenführer beeindruckt durch Konstanz und Durchschlagskraft – Eigenschaften, an denen sich Kühnring orientieren möchte.
Nach den jüngsten Auftritten und dem stabilen Tabellenplatz sieht Wenninger sein Team gut gerüstet, um im Frühjahr wieder anzugreifen was aber sicher schwer wird. Mit dem Mix aus erfahrenen Kräften und jungen Talenten soll der Verein seine Position festigen. „Wenn die Jungen dranbleiben und die Verletzten zurückkommen, können in der neuen Saison wieder vorne mitspielen“, so der Trainer abschließend.