Spielberichte

„Wir wollen mehr Punkte als im Herbst“: Co-Trainer Kevin Schneider über den Aufbruch beim SV Raiffeisen Union Japons

SV Union Japons

Nach einer durchwachsenen Herbstrunde in der 2. Klasse Thayatal blickt Kevin Schneider, Co-Trainer des SV Raiffeisen Union Japons, zuversichtlich auf das Frühjahr. Der Verein beendete die Hinrunde mit 18 Punkten auf Rang 10, hinter Teams wie Pulkau oder Kühnring. In den letzten fünf Spielen setzte es vier Niederlagen – unter anderem eine Niederlage gegen Tabellenführer Manhartsberg –, doch Schneider betont Einsatz und Entwicklung seiner jungen Mannschaft. Die Stimmung beschreibt er trotz der Schwankungen als positiv und familiär – der Zusammenhalt im Klub sei groß.

Nahaufnahme der Beine eines Spielers mit blauen Fußballschuhen

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Eine junge Mannschaft in der Lernphase

„Wir sind eine junge Mannschaft“, sagt Schneider. „Die Spieler entwickeln sich positiv, aber in engen Partien hat uns manchmal die Routine gefehlt.“ Gerade in entscheidenden Momenten sei das spürbar gewesen. Man habe vor allem jene Spiele gewonnen, die man „gewinnen hat müssen“, gleichzeitig aber auch einige Partien unglücklich aus der Hand gegeben.

Besonders bitter: Gegen Manhartsberg führte Japons zur Pause, verlor am Ende jedoch. Trotzdem bleibt Schneider optimistisch: „Man sieht, dass die Burschen wollen. Wir müssen weiterarbeiten.“

Transfers und Trainingsfortschritt

In der Winterpause blieb der Kader weitgehend stabil. Einen Abgang gab es dennoch: René Haslinger wechselte nach Geras. Neu im Aufgebot sind zwei Spieler – einer aus Irnfritz Hainschwang Manuel dazu ein junger Ukrainer aus Wien Vladyslav Zaichenko –, die Schritt für Schritt integriert werden sollen.

Positiv stimmt Schneider außerdem, dass alle zuvor verletzten Akteure wieder im Training stehen: „Im Herbst hatten wir welche draußen, jetzt sind alle retour und aktiv in der Vorbereitung. Es sieht gut aus, die Motivation ist groß.“ Auch im Betreuerstab blieb die Struktur konstant – seit September führen Rene Traxler und Kevin Schneider das Trainerteam gemeinsam.

Ziele und Ausblick auf das Frühjahr

Japons beendete die Herbstrunde mit sechs Siegen und neun Niederlagen und blickt tabellarisch nach oben. Auf den Auswärtssieg in Irnfritz folgten zwar Rückschläge gegen Langau, Kühnring, Pulkau und Manhartsberg, doch laut Schneider zeigt der Trend nach vorne. Das Ziel fürs Frühjahr ist klar: „Wir wollen mehr Punkte machen als im Herbst. Keine fixe Platzierungsvorgabe, aber wir wollen nicht im hinteren Drittel sein.“

Besonders beeindruckt zeigte sich der Co-Trainer vom Spitzenreiter: „Manhartsberg hat alle 15 Spiele gewonnen – das ist für mich einer der Topvereine der Liga.“ Trotz Respekt vor der Konkurrenz herrscht in Japons Aufbruchstimmung – auch wenn das Wetter zum geplanten Meisterschaftsstart im März noch Fragezeichen setzt. „Wir freuen uns auf den Beginn und hoffen, dass wir alle wie geplant starten können“, so Schneider. Der Frühling soll der Moment sein, in dem Japons die Entwicklung seiner jungen Mannschaft auf den Platz bringt und die in der Hinrunde oft knappen Niederlagen in Zählbares verwandelt.