In der 2. Klasse Thayatal zieht Lukas Leidenfrost, Co-Trainer des USV Weitersfeld, eine klare und optimistische Bilanz – passend zur jüngsten Formkurve seiner Mannschaft. „Die Stimmung ist sehr gut. Der Kader ist großteils unverändert, ein Ergänzungsspieler ist dazugekommen. Wir sind 15 bis 20 Spieler im Training, haben ein Trainingslager im Burgenland erfolgreich absolviert – der Teamspirit ist da. Unser Ziel sind mehr Punkte als im Herbst.“ Nach zwei knappen 1:2-Niederlagen gegen USV Geras und SV Manhartsberg setzte Weitersfeld zum Jahresende ein kräftiges Ausrufezeichen: 6:0 gegen Sigmundsherberg/Klein-Meiseldorf, 3:0 gegen Röschitz/Sitzendorf/Roggendorf-K.J. und 6:1 gegen USV Pleißing/W. Der Lohn: Platz 8 nach 15 Runden mit 22 Punkten – eine solide Ausgangslage im Mittelfeld.

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Der Verlauf der Herbstrunde zeigt den Aufwärtstrend deutlich: Nach einem Zwischentief um die Runden 10 bis 12 (Rang 11) arbeitete sich Weitersfeld über die Ränge 10 und 9 bis auf Platz 8 vor. Maßgeblich dafür waren die drei klaren Siege zum Abschluss des Jahres (6:0, 3:0, 6:1).
Gleichzeitig bleibt die Spitze eng umkämpft: SV Manhartsberg führt nach 15 Spielen mit 45 Punkten, während Weitersfeld mit 22 Zählern eine stabile Position hält. Die knappen Resultate gegen Topteams – etwa das 1:2 gegen Manhartsberg – untermauern die Wettbewerbsfähigkeit, die deutlichen Siege die Offensivstärke in der Schlussphase der Herbstsaison.
Leidenfrost betont die Kontinuität im Umfeld: „Es ist alles beim Alten geblieben.“ Auf dem Platz rückt er das Kollektiv in den Mittelpunkt: „Das gesamte Team ist hervorzuheben – eine junge, hungrige Truppe, ergänzt durch Spieler mit viel Erfahrung.“ Die Trainingsbeteiligung ist hoch, das Burgenland-Camp verlief erfolgreich, und auch an der Infrastruktur wurde gearbeitet.
Ein wichtiges Signal zum Re-Start: „Wir sind sehr zufrieden. Der Platz wurde hergerichtet, wir sind spielbereit.“ Diese Eckpfeiler – stabiles Betreuerumfeld, eingespielter Kader mit gezielter Ergänzung, hohe Trainingsintensität und ein guter Platz – sollen die Basis bilden, das gezeigte Niveau zu bestätigen und weiter auszubauen.
In der Gegneranalyse hebt Leidenfrost einen Kontrahenten hervor: „Irnfritz hat im Spiel gegen uns sehr stark gespielt – überraschend, dass sie in der Tabelle nicht weiter vorne stehen.“ Der Ligablick zeigt zugleich, wie breit die Konkurrenz aufgestellt ist: TSV Irnfritz rangiert aktuell auf Platz 7, direkte Nachbarn wie UFC Drosendorf (Platz 9) und SV Union Japons (Platz 10) liegen in Schlagdistanz. Für Weitersfeld bleibt der Anspruch nach dem Schlussspurt klar: an die Serie aus 6:0, 3:0 und 6:1 anzuknüpfen und die Position im Mittelfeld weiter zu festigen.
Sportlich wie organisatorisch steht das Gerüst – oder wie Leidenfrost es zusammenfasst: „Der Ausklang mit drei Siegen war extrem wichtig und gut. Auch in der Vorbereitung konnten wir gewinnen, da wollen wir anschließen.“ Mit gewachsenen Strukturen, einem stabilen Kader und spürbarem Teamgeist sind die Weichen gestellt, um das erklärte Ziel in die Tat umzusetzen: mehr Punkte als im Herbst und der nächste Schritt nach oben in der 2. Klasse Thayatal.