Auf dem kleinen Platz in Mallersbach erlebte der USV Geras ein intensives Nachtragsspiel der 2. Klasse Thayatal gegen den USC W4 Bau Mallersbach, das 1:1 endete. Trainer Lukas Bühler sprach von einem schwierigen Beginn und viel Geduld nach der Pause: „Wir haben uns in der ersten Viertelstunde mit dem kleinen Platz schwergetan. Mallersbach hat viel mit hohen Bällen und langen Einwürfen agiert. Nach der Pause wollten wir das entscheidende Tor machen, dabei aber geduldig bleiben – hinten haben wir sehr wenig zugelassen.“ Den späten Ausgleich ordnete er so ein: „Wir nehmen das Unentschieden mit – es geht so weit in Ordnung.“

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Bühler zeichnete die Anfangsphase so nach: „Dann waren wir besser im Spiel.“ Zudem ließ Geras eine Riesenchance liegen, der Ball strich knapp am Tor vorbei. Mallersbach blieb vor allem mit langen Bällen und bei Standards gefährlich – „das haben wir aber sehr gut wegverteidigt“, so der Coach.
In der 2. Halbzeit hielt Geras am Matchplan fest. In der 54. Minute musste der USV jedoch in Unterzahl weiterspielen: Rote Karte für Lukas Berger. Bühler haderte mit der Szene: „Unser Spieler sieht Rot, obwohl wir zuvor gefoult wurden und der Mallersbacher unseren Spieler weggeschubst hat.“ Aus Geraser Sicht stand es in der 71. Minute 0:1, Torschütze für Mallersbach war Pavel Humpola. Doch in der 96. Minute schlug Geras zurück: Lukas Krieg traf zum 1:1 – ein Ausgleich, den Bühler als mehr als verdient bezeichnete.
Einen Einzelnen wollte der Trainer nicht herausheben: „Einen Spieler des Spiels gab es für mich nicht – wir sind als Kollektiv sehr gut aufgetreten, jeder hat für jeden alles gegeben.“ Personell fehlten dem USV wichtige Kräfte: „Stephan Raab war am Sonntag nicht dabei. Gernot Glück wird uns noch länger fehlen, genauso wie Nico Forster. Ansonsten gibt es zum Glück keine weiteren verletzten Spieler.“ Lob gab es auch für den Unterbau: „Ein großes Kompliment an unsere U23, die sich gestern endlich belohnt und einen Sieg eingefahren hat.“ Und die Unterstützung war spürbar: „Einige unserer Fans waren wieder mit und haben uns bis zur letzten Minute toll unterstützt. Großes Lob an meine Mannschaft – tolle Moral, bis zum Schluss gekämpft. Das zeichnet uns gerade aus.“