Für Robert Wenninger, Trainer des USV Kühnring, stand im Duell der 2. Klasse Thayatal gegen die SG Sigmundsherberg/Klein-Meiseldorf vor allem die Art und Weise im Mittelpunkt. Seine Elf setzte sich mit 5:2 durch – ein Resultat, das die über weite Strecken klare Dominanz und die Kontrolle im Ballbesitz widerspiegelt. Besonders den Abschnitt direkt nach der Pause hob Wenninger als Maßstab hervor. Gleichzeitig blieb seine Einordnung nüchtern: Die Zweikämpfe seien insgesamt ausgeglichen gewesen, und eine bemerkenswerte Randnotiz stach hervor – es gab keinen Eckball gegen Kühnring. Für die nächsten Aufgaben formulierte Wenninger einen klaren Auftrag: an jene Minuten unmittelbar nach Wiederbeginn anknüpfen.

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Wenninger ordnete die Partie eindeutig ein: „Wir waren über das gesamte Spiel fast überlegen.“ Diese Einschätzung unterfütterte er mit Blick auf das Chancenbild: „Wir hatten sicher ein Chancenplus und sehr viele gute Möglichkeiten.“ Auch beim Thema Ballbesitz ließ er keinen Zweifel: „Ganz klar.“ Das Bild: eine Mannschaft, die den Gegner phasenweise einschnürte, geduldig zirkulierte und immer wieder in aussichtsreiche Räume vorstieß.
Besonders prägnant blieb für den Trainer die Intensität nach dem Seitenwechsel. „Wenn wir Gas geben, so wie die ersten zwanzig Minuten nach der Pause, sind wir sicher ganz, ganz stark. Und an dem müssen wir anschließen.“ In dieser Phase zog Kühnring das Tempo an, gewann zweite Bälle und setzte den Gegner unter Dauerdruck – der Grundstein für den letztlich deutlichen 5:2-Erfolg. Die Botschaft ist klar: Genau dieses Tempo und diese Konsequenz sollen künftig zum Standard werden.
Bei Standards sah Wenninger keinen besonderen Einfluss auf den Spielverlauf – abgesehen von einem Detail, das er ausdrücklich erwähnte: „Nein, gab es nicht. Außer dass es keinen Eckball gegen uns gab.“ In den direkten Duellen erlebte er ein Kräftemessen ohne klare Vorteile: „Nein, es war eher ausgeglichen.“ Unterm Strich stand ein konzentrierter, robuster Auftritt ohne Wackler bei ruhenden Bällen – und die klare Vorgabe, die Energie aus der starken Phase nach der Pause in die nächsten Wochen mitzunehmen.